In sozialen Situationen zeigen sie häufig ausgeprägte Schüchternheit, Ängstlichkeit oder Unsicherheit. Manche ziehen sich vollständig zurück, während andere sich zwar nach Gleichaltrigen sehnen, sich aber kaum von ihren Eltern oder ihrem gewohnten Umfeld lösen können. Oft bestehen auch Unsicherheiten im sprachlichen Ausdruck: Sie antworten nur einsilbig, sprechen zu leise oder undeutlich. Einige reden zwar viel, ohne dass echter kommunikativer Austausch entsteht. Typisch sind zudem fehlender Blickkontakt und eine ausdrucksarme Mimik.
Schüchterne Kinder und Jugendliche leiden ebenso unter ihrer Zurückhaltung wie jene, die in sozialen Situationen häufig anecken, sich schnell bedroht fühlen und daher impulsiv oder aggressiv reagieren.