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Das Leben leben

Mit Reha zurück zu mehr Lebensqualität

Behandlung von Angststörungen in der Klinik Bad Gottleuba

Bleiben krankhafte Angstzustände unbehandelt, steigt das Risiko, dass sie einen chronischen Verlauf nehmen. Wer sich jedoch frühzeitig seiner Angststörung stellt und professionelle Unterstützung sucht, hat sehr gute Heilungschancen – moderne Therapieverfahren zeigen hier nachweislich große Erfolge.

Die kognitiv-verhaltenstherapeutische Therapie (KVT) eignet sich nach wissenschaftlichen Erkenntnissen besonders zur Behandlung von Angststörungen. Neben der Wissensvermittlung zu Angststörungen finden Expositionsverfahren Anwendung. Rehabilitanden mit Angststörungen nehmen an der störungsspezifischen Angstbewältigungsgruppe teil. Sie lernen hierbei, sich den angstauslösenden Situationen direkt und geplant auszusetzen und die entstehende Angst und Anspannung erfolgreich zu bewältigen.

Der Gesamtbehandlungsplan bei Angststörungen in Bad Gottleuba wird im Einzelfall je nach vorliegenden Besonderheiten und Symptomen um störungsunspezifische Therapieelemente, wie u.a. das Training sozialer oder emotionaler Kompetenzen ergänzt. Ziel der Therapie von Angststörungen ist die Förderung zum Selbstmanagement der Symptomatik und Erhöhung der Selbstwirksamkeitserwartungen.

Unser Behandlungsspektrum

  • Panikattacken

  • Angststörungen

  • Angstzustände

  • Agoraphobie

  • spezifische Angststörungen

  • Generalisierte Angststörungen

Ursachen und Folgen von Angstzuständen

Angst ist eine natürliche Schutzreaktion des Körpers. In Stresssituationen versetzt die Ausschüttung von Adrenalin den Organismus in Alarmbereitschaft und bereitet ihn auf Flucht oder Kampf vor. Bei einer Angststörung oder Panikattacke wird diese eigentlich sinnvolle Reaktion jedoch auf harmlose Reize übertragen – es entstehen Angstgefühle ohne reale Bedrohung. Während einer Panikattacke gelingt es Betroffenen oft nicht, die Angst zu kontrollieren; stattdessen vermeiden sie angstauslösende Situationen, was die Symptome langfristig verstärkt und den Handlungsspielraum weiter einschränkt.

Menschen mit einer Angststörung erleben häufig eine deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität – nicht nur durch akute Panikattacken, sondern auch durch den Versuch, Situationen zu vermeiden, die Angst auslösen könnten. Diese Vermeidungsstrategien führen oft zu weiteren emotionalen und sozialen Belastungen, wie etwa:

  • Erwartungsangst – die ständige Sorge vor dem erneuten Auftreten einer Panikattacke
  • Gefühle der Isolation und Einengung, die bis hin zu depressiven Verstimmungen reichen könnenVerlust des Selbstvertrauens durch die dauerhafte Angst vor Kontrollverlust
  • Abhängigkeit von anderen Menschen, Medikamenten oder bestimmten Hilfsmitteln als vermeintlicher Schutz
  • Rückzug und Vermeidung ungewohnter Aktivitäten, was zu einer Einengung des Lebensraums führt
  • Beeinträchtigung sozialer Beziehungen – sowohl im familiären und partnerschaftlichen Umfeld als auch im Berufsleben

Welche Formen von Angststörungen gibt es?

Bei der Angststörung unterscheidet man verschiedene Untererkrankungen, die sich in der Regel nach dem Auslöser der Panikattacken benennen. 

Die generalisierte Angststörung ist eine über viele Situationen existierende und nicht auf bestimmte Situationen und Auslösereize beschränkte anhaltende Angst mit sehr unterschiedlichen Symptomen; Leitsymptome wie Nervosität, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen, Schwindel oder Magen-/Darmbeschwerden finden sich häufig. Auf gedanklicher Ebene findet sich eine ausgeprägte Tendenz, sich Sorgen zu machen, den eigenen Kindern oder dem Partner könne etwas passiert sein oder Vorahnungen bezüglich bevorstehender schlimmer Ereignisse zu haben. Oft finden sich Zukunfts- und Existenzängste sowie ein Gefühl von Unsicherheit. Der Betroffene erlebt fast keine angstfreie Zeit und steht dauernd unter einem erhöhten Anspannungsniveau. Die generalisierte Angststörung führt oft zu starken depressiven Verstimmungen und tendiert zur Chronifizierung und sozialen Isolation.

  • Die generalisierte Angststörung ist eine über viele Situationen existierende und nicht auf bestimmte Situationen und Auslösereize beschränkte anhaltende Angst mit sehr unterschiedlichen Symptomen; Leitsymptome wie Nervosität, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen, Schwindel oder Magen-/Darmbeschwerden finden sich häufig. Auf gedanklicher Ebene findet sich eine ausgeprägte Tendenz, sich Sorgen zu machen, den eigenen Kindern oder dem Partner könne etwas passiert sein oder Vorahnungen bezüglich bevorstehender schlimmer Ereignisse zu haben. Oft finden sich Zukunfts- und Existenzängste sowie ein Gefühl von Unsicherheit. Der Betroffene erlebt fast keine angstfreie Zeit und steht dauernd unter einem erhöhten Anspannungsniveau. Die generalisierte Angststörung führt oft zu starken depressiven Verstimmungen und tendiert zur Chronifizierung und sozialen Isolation.

Wie erkenne ich eine Ansgtstörung?

Jeden Menschen können gewisse Situationen oder Gedanken in Angstzustände versetzen. Von einer Angststörung spricht man erst, wenn Panikattacken oder Angstzustände unbegründet, unangemessen und zum Teil dauerhaft auftreten. Zumeist macht sich die Angststörung auf körperliche und seelische Weise bemerkbar.

Körperliche Reaktionen bei Angstzuständen oder Panikattacken:

  • Herzklopfen/-rasen
  • Atemveränderungen/Atemnot/Beklemmung
  • Bluthochdruck/Schwindelgefühl
  • Sehstörungen/Ohrgeräusche
  • Mundtrockenheit/Übelkeit/Bauchschmerzen
  • Schwitzen/Kälte-/Hitzegefühle
  • Weiche Knie/Zittern/Standunsicherheit

Gedankliche Reaktionen bei Angstzuständen oder Panikattacken:

  • Katastrophengedanken/Angstgefühle
  • Hilflosigkeits-/Verzweiflungsgefühle
  • Entwicklung von Vermeidungs-/Fluchtstrategien
  • Innere Selbstgespräche zur Ermutigung
  • Sensible Beobachtung/intensive Wahrnehmung
    der körperlichen Reaktionen
  • Misstrauen gegenüber dem eigenen Körper
  • Gefühl des Ausgeliefertseins/Kontrollverlusts

Wer Sie behandelt

Unser erfahrenes Team begleitet Sie während Ihrer gesamten Rehabilitation

Das interdisziplinäre Behandlungsteam besteht aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Ergo-, Sport- und Physiotherapeutinnen und -therapeuten sowie Pflegefachkräften. Alle Berufsgruppen arbeiten eng zusammen, um eine umfassende bio-psycho-soziale Behandlung zu gewährleisten.

Dr. med. Andreas Seemann

Berufstitel: Chefarzt der Klinik für Psychosomatik

Qualifikationen:

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Zusatzbezeichnung Geriatrie und Sozialmedizin

Kontakt

MEDIAN Klinik Bad Gottleuba – Persönlich betreut. Kompetent behandelt. Verlässlich für Sie da.