Obwohl „Burnout“ laut den internationalen Diagnoseklassifikationssystemen nicht als eigenständige Erkrankung gilt, wird der Begriff dennoch im Alltag und der medialen Öffentlichkeit sehr rege gebraucht. Er beschreibt einen Zustand starker und anhaltender körperlicher, geistiger und emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit.
Ursprünglich bezog sich Belastung und Überforderung ausschließlich auf den Arbeitsbereich, heutzutage wird jedoch davon ausgegangen, dass sich dieser Prozess nahezu in jedem Lebensbereich vollziehen kann. Die Symptome und Beschwerden sind vielfältig und haben viele Überschneidungsbereiche zu anderen psychischen Störungen, v. a. Depressionen, Angst- und Somatisierungsstörungen.