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MEDIAN Klinik Richelsdorf - Behandlungsgebiete

Informationen zum Behandlungsangebot in der Klinik Richelsdorf

Wir behandeln alkohol- und medikamentenabhängige Frauen und Männer, im erweiterten Therapieangebot sind wir spezialisiert auf Behandlungen von:

  • Müttern und Vätern mit Begleitkindern im Alter von 0 bis 12 Jahren
  • Schwangere Frauen
  • Patienten mit einer orthopädischen Begleiterkrankung
  • Paare
  • die nicht unter einer produktiven Psychose leiden (bei medikamentös gut eingestellter remittierter Psychose ist eine Aufnahme nach einem klärenden Vorgespräch möglich)
  • bei denen keine hirnorganische Funktionseinschränkung besteht
  • die gehfähig sind, Treppen steigen können und keine schwere körperliche Erkrankung haben
  • ohne ausgeprägte dissoziale Persönlichkeitsstörung

Mit Patientinnen und Patienten, die auch illegale Drogen konsumieren, führen wir in der Regel ein Vorstellungsgespräch, um zu klären, ob die Selbststeuerungsfähigkeit soweit ausreicht, dass die äußeren Rahmenbedingungen unserer Klinik akzeptiert werden können.

Behandlungskompetenzen

Der zum Teil langjährige Suchtmittelmissbrauch unserer Patienten und Patientinnen hat zu oftmals erheblichen körperlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen geführt. Um diesen sozio-psychosomatischen Folgen wirksam begegnen zu können, hat sich ein interdisziplinär zusammengesetztes und handelndes Team in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen bewährt. Dementsprechend gehören zum Behandlungsteam in der Fachklinik Richelsdorf Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin, Psychiatrie/Neurologie und Psychotherapeutische Medizin, Diplom-Psycholog(inn)en, Diplom-Sozialpädagog(inn)en/arbeiter(innen), alle mit einer qualifizierten psychotherapeutischen Zusatzausbildung, sowie Erzieherinnen und Ergotherapeuten. Ergänzt werden sie durch qualifizierte Mitarbeiter(innen) in der Arbeitstherapie, im Bereich der Sport- und Physiotherapie, Krankenpflege.

Wir behandeln alkohol- und medikamentenabhängige Frauen und Männer, im erweiterten Therapieangebot sind wir spezialisisiert auf Behandlungen von:

  • Jugendlichen (ab 16 Jahren) und jungen Erwachsenen
  • Müttern und Vätern mit Begleitkindern im Alter von 0-12 Jahren
  • schwangeren Frauen
  • Paaren
  • Gruppe für Medikamentenabhängigkeit
  • orthopädische Begleiterkrankungen
  • psychische Traumatisierungen
  • Rückfällige in Auffang- und Festigungsbehandlungen
  • Arbeitslosen in einer Arbeitstrainings- und Arbeitsintegrationsphase
  • Sozial gut integrierte Patienten in Kurzzeitbehandlung

Für uns sprechen

  • langjährige Erfahrungen in der Behandlung von alkohol- und/oder medikamentenabhängigen (polytoxikomanen) Frauen und Männer, auch mit psychischen und psychosomatischen Begeleiterkrankungen
  • flexible Behandlungszeiten von 6-8-12 und 16 Wochen
  • qualifizierte Ärzte und Therapeuten mit fachspezifischen Zusatzausbildungen und jahrelanger Erfahrung in der Behandlung von Suchterkrankungen

Individuelle Therpieangebote:

  • Behandlung von schwangeren Frauen und Müttern (natürlich auch Vätern) mit Säuglingen, Klein- und Schulkindern
  • Auffang- und Rückfallbehandlung, Intervalltherapien
  • Paarbehandlungen
  • Behandlung arbeitsloser Patientinnen und Patienten mit Arbeitstrainings- und Integrationsphase (individuelles Arbeitstraining in der Klinik und externes Arbeitspraktikum)
  • junge Menschen ab 16 Jahren

Spezialkonzepte

Für einige Gruppen von Patientinnen und Patienten und besondere Erkrankungen haben wir ergänzende Behandlungsprogramme und Konzepte entwickelt. So bieten wir für

  • Mütter und Väter mit Begleitkindern
  • Schwangere Frauen
  • Paare
  • Patientinnen und Patienten mit orthopädischen Begleiterkrankungen
  • Junge Menschen
  • Menschen mit einer Medikamentenabhängigkeit
  • Menschen mit psychischer Traumatisierung

besondere Spezialkonzepte und Therapieangebote an. Die Behandlungsansätze bauen auf dem Basiskonzept auf und werden in den einzelnen Konzeptbroschüren ausführlich beschrieben.

Diese Broschüren können Sie über unser Aufnahmesekretariat beziehen.

Informationsveranstaltungen

Neben den therapeutischen Angeboten finden regelmäßig Informationsveranstaltungen statt. In Vorträgen und gemeinsamen Diskussionen wird das unserem Suchtverständnis zugrunde­liegende Konzept erläutert, Wissen über die Suchterkrankung, deren Verlauf, Bedingungen und Behandlungsmöglichkeiten vermittelt. Körperliche und seelische Folgeerkrankungen wer­den allgemeinverständlich dargestellt. Diese Veranstaltungen ermöglichen den Patientinnen und Patienten einen umfassenden kognitiven Zugang zur eigenen Krankheitsgeschichte.

Regelmäßig besuchen Selbsthilfegruppen die Klinik. Manche Patientinnen und Patienten nehmen bereits bei diesen Besuchen Kontakte zu den Selbsthilfegruppen auf, die über den stationären Aufenthalt hinaus tragfähig bleiben.

Eine Beraterin des Arbeitsamtes Bebra klärt in der Klinik Patientinnen und Patienten, die arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht sind, über Förderungsmöglichkeit durch das Arbeitsamt auf. Ausführliche Information wird in Gruppenveranstaltungen im Rahmen des Bewerbungstrainings beim Besuch des Berufsinformationszentrums in Bad Hersfeld geboten. Bei Bedarf finden auch Einzelberatungen statt.

Weiterhin bieten wir unseren Patienten Schuldner- und MPU-Beratungen an.

Paar- und Familienarbeit

Alle 8 Wochen finden sogenannte Angehörigentage statt, zu denen wir die engsten Bezugspersonen unserer Patientinnen und Patienten einladen. Neben der Vermittlung von Informationen über Entstehung und Verlauf der Suchterkrankung und über co-abhängiges Verhalten die­nen die Angehörigentage dazu, gemeinsam Beziehungsprobleme zu thematisieren und ihre Bedeutung für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Suchterkrankung zu klären. Es soll dabei ein Verständnis für die Rolle der Krankheit innerhalb des familiären Systems entwickelt werden. Der Entwicklungsstand der Paar- oder Familienbeziehung kann geprüft und geklärt werden, und bei der gemeinsamen Suche nach neuen Lösungen wird die Tendenz zu einer gelingenden und guten Entwicklung gefördert.

Diese Ansätze können im Laufe der Behandlung in weiteren Familien- oder Paargesprächen fortgeführt bzw. vertieft werden.

Selbstverwaltung

Verschiedene Aufgaben werden von Patientinnen und Patienten in Eigenregie übernommen (z.B. Hausmeister, Fahrradverleih, Gerätewart, Kreativbeauftragter, Patientensprecher, Gruppensprecher, Patenschaften, Patientenbibliothek usw.). Neben Erfahrungen mit der eigenen Zuverlässigkeit und dem Erleben von Selbstverantwortung werden hierbei auch Durchsetzungsvermögen und Kooperationsfähigkeit gestärkt.

Abhängigkeitserkrankungen

In dem diagnostischen Prozess fokussieren wir auf:

  • das Suchtverhalten und die Funktion des Suchtmittels
  • die gegenwärtige psychosoziale Situation einschließlich der Beziehungs- und Arbeitsfähigkeit, die prognostisch günstigen und ...

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