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Der Start in die Rehabilitation

Die medizinische Betreuung beginnt am Anreisetag mit der Aufnahmeuntersuchung zur Erfassung der somatischen Beschwerden und Diagnostizierung von Folgekrankheiten. Auf der Grundlage dieser Untersuchung und der Ziele des Rehabilitanden erfolgt die Planung der medizinischen Rehabilitation, inklusive der Veranlassung weiterführender Diagnostik (z.B. internistisches Konsil) und der medizinischen Rehabilitation. Sämtliche begleitenden somatischen Erkrankungen (z.B. Stoffwechselerkrankungen) sowie begleitende psychiatrische Erkrankungen (z.B. Depression) werden während der Entwöhnungsbehandlung fachkompetent mit behandelt. In besonderen Fällen können Begleit- und Folgeerkrankungen von niedergelassenen Fachärzten und Krankenhäusern der Umgebung mit behandelt werden. Sport- und Bewegungstherapie sind in den Therapieplan integriert.

Jeder Rehabilitand wird auf seine gesundheitlichen Risikofaktoren hin untersucht und erhält persönliche medizinische Aufklärung und Unterstützung bei den empfohlenen Maßnahmen einer gesunden Lebensführung. Umfangreiche Aufklärung über Ursachen und Verlauf der körperlichen Erkrankungen ermöglichen es den Rehabilitanden, selbstverantwortlich und aktiv den Heilungsprozess zu unterstützen.

Die medikamentöse Behandlung der Vorbehandler (Hausarzt, Facharzt, Krankenhaus) wird zunächst übernommen. Falls sich der Gesundheitszustand der Rehabilitanden grundlegend ändert, bzw. für die bisherige Medikation kein ausreichender Erfolg nachgewiesen werden kann, muss gelegentlich auch eine Therapieumstellung erfolgen. Die medikamentöse Therapie wird nach dem Prinzip „so viel wie nötig und so wenig wie möglich“ optimiert. Grundlegende Änderungen von medikamentösen Behandlungsstrategien werden ggf. mit den Vor- bzw. Nachbehandlern telefonisch abgesprochen.

In wöchentlichen Visiten durch den Chefarzt sowie bei täglichen ärztlichen Sprechstunden wird der medizinische Behandlungsverlauf begleitet und kontrolliert. Es werden täglich ärztliche Sprechstunden angeboten und es besteht ein ständiger ärztlicher Bereitschaftsdienst.

Zum Ende der Rehabilitation wird dem Rehabilitanden, in der ärztlichen Abschlussuntersuchung, das Ergebnis der Rehabilitation erläutert und besonders auf die Einschätzung des Leistungsvermögens im Beruf eingegangen.