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Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR)

Ihr Rückweg in den beruflichen Alltag

Vor dem Hintergrund steigender Lebensarbeitszeit und erhöhter Anforderungen des Arbeitsmarktes ist die Rückkehr von Patienten in die Berufswelt eine der größten Herausforderungen für die Rehabilitation. Ergänzend zu ihrem Gesamtkonzept hat die Heinrich-Mann-Klinik deshalb bereits seit 2008 ein spezielles Angebot zur Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) entwickelt. Es soll insbesondere chronisch kranke Patienten bei der Wiederherstellung, Anpassung und Optimierung ihrer individuellen beruflichen Fähigkeiten gezielt unterstützen. Kernanliegen des MBOR-Konzepts ist dabei eine inhaltliche Verzahnung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation mit möglichst geringer zeitlicher Verzögerung.

In einem ersten Schritt erhalten alle Rehabilitanden als beruflich orientiertes Basisangebot (Stufe A) eine individuelle Berufs- und Sozialberatung. Gemeinsam mit dem Rentenversicherungsträger werden daraus bereits weitere Leistungen abgeleitet. Eine Schulung zu „Teilhabeleistungen am Arbeitsleben“ ergänzt das Angebot.

Die Stufe B der MBOR-Maßnahmen umfasst anschließend bedarfsweise ein „Arbeitsplatztraining“ mit der Möglichkeit zur Belastungssteigerung. Zusätzlich erfolgt unter psychologischer Leitung eine Schulung zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz. Die Teilnehmer lernen dabei als „Hilfe zur Selbsthilfe“ den Umgang mit belastenden Arbeitsplatzsituationen.