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Geriatrie in der MEDIAN Klinik Bad Sülze

Behandlungsspektrum

  • Degenerative Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, z. B. Arthrosen, Osteoporose, Z. n. Gelenkersatzoperationen, Z. n. stabilisierenden oder korrigierenden Operationen an der Wirbelsäule, konservativ versorgte Wirbelfrakturen, Z. n. Umstellungsosteotomie         

  • Neurologische Krankheiten 
  • Z. n. Operationen an Gehirn, Rückenmark und peripheren Nerven, insbesondere Z. n. Schlaganfall, Tumoroperationsfolgen, gefäßbedingten Gehirnfunktionsstörungen, Polyneuropathie, Morbus Parkinson
  • Ischämische Herzkrankheit, z. B. nach akutem Herzinfarkt,  Herzinsuffizienz, Z. n. Herzoperationen, Thrombosen, Embolien
  • Periphere arterielle Verschlusskrankheit und Z. n. Amputation
  • Entzündlich-rheumatische Erkrankung, z. B. Rheumatoide Arthritis, Spondylitis ankylosans, Kollagenosen sowie reaktive Arthritis
  • Gastroenterologische Erkrankungen: Folgezustand nach schweren Operationen an den Verdauungsorganen, onkologische Nachbehandlung, konservativ oder operativ behandelte chronische Darmerkrankungen, Leberzirrhose         
  • Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Diabetes mellitus mit seinen Folgeschäden 
  • Krankheiten und Z. n. Operationen an den Atmungsorganen: COPD, Gold II-IV, Z. n. schwerer respiratorischer Insuffizienz, onkologische Nachbehandlung, Z. n. Lungenteilresektion, Z. n. Pneumonie 
  • Krankheiten der Niere sowie Z. n. Operationen an den Nieren und ableitenden Harnwegen sowie Prostata ·        
  • Spezifische geriatrische Funktionsstörungen             
    Immobilität             
  • Schwindel, Sturzneigung oder Gangunsicherheit             
  • Vergesslichkeit und Einschränkungen der Kommunikation (intellektueller Abbau)            
  • Inkontinenz (Darm- und Harnblasenfunktionsstörungen)           
  • Dekubitalulcera             
  • Störungen des Elektrolyt- und Flüssigkeitshaushaltes             
  • Fehl- und Mangelernährung      
  • Ernährungsmangelkrankheiten
  • Qualifizierte Suchtbehandlung             
  • Substitutionsbehandlung bei Polytoxikomanie             
  • Abstinenzorientiert oder im Rahmen einer Dauersubstitution

Geriatrische Diagnostik

  • Psychodiagnostik
  • Sprech-, Sprach- und Stimmdiagnostik
  • Schluckdiagnostik, endoskopisch
  • Klinisch-chemisches Labor
  • Sonographie
  • Dopplersonographie der peripheren Gefäße
  • Röntgeneinrichtung einschließlich Tomographie und Funktionsaufnahmen für gesamtes Skelett
  • EKG, Ergometermessplatz
  • Muskelfunktionsdiagnostik manuell und isokinetisch, Tinetti, Handkraft
  • Ergotherapeutische Funktionsdiagnostik u. a.

Therapeutisches Konzept

Auf der Basis einer umfassenden Diagnostik entwickelt das Ärzte- und Therapeutenteam für jeden Patienten einen individuellen Therapieplan. Der Behandlungsschwerpunkt liegt darin, die Selbstständigkeit des Patienten wieder herzustellen und die Pflegebedürftigkeit zu vermeiden, um ihm und seinen Angehörigen den Weg in den Alltag zu erleichtern.

Eine qualifizierte suchtmedizinische Betreuung sowie ein modernes Wundmanagement unterstützen die Erreichung des Therapiezieles.

Eine Auswahl aus unseren besonderen Behandlungs- und Informationsangeboten

In der Geriatrie werden alle therapeutischen Maßnahmen bezogen auf die Multimorbidität der geriatrischen Patienten ebenfalls eingesetzt.

Neuropsychologie und Klinische Psychologie

Im Rahmen der geriatrischen Rehabilitation liegen die Tätigkeitsschwerpunkte der psychologischen Abteilung in der neuropsychologischen Diagnostik zur Abklärung kognitiver Defizite nach Hirnschädigungen oder Früherkennung einer dementiellen Erkrankung. Dabei werden kognitive Leistungen in den Bereichen Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Wahrnehmung, Denken, Problemlösen, Handlungsplanung, Apraxie, Agnosie usw. mit standardisierten psychometrischen Verfahren überprüft, differenzierte kognitive Trainingsmaßnahmen eingeleitet und/oder Kompensations- und Bewältigungsstrategien erarbeitet. Zudem treten bei Patienten der geriatrischen Rehabilitation neben multiplen körperlichen auch psychische Erkrankungen auf. Die psychologische Abteilung bietet Gespräche u. a. bei depressiven Verstimmungen, Gefühlen der Hilf- und Hoffnungslosigkeit sowie Unsicherheiten und Ängsten. Zudem werden Schwierigkeiten in der emotionalen Krankheitsbewältigung thematisiert. Dies geschieht u. a. mit dem Ziel, das Geschehene besser zu verarbeiten und Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Bei Bedarf besteht zudem das Angebot zur Angehörigenberatung.

Logopädie 

Im Rahmen der logopädischen Behandlung ist es unser Ziel, Einschränkungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme sowie des Schluckens bestmöglich zu verbessern. Nach störungsspezifischer Diagnostik entwerfen wir mit Ihnen einen auf Sie abgestimmten Therapieplan, der aus Einzel- bzw. Gruppenangeboten besteht. Die jeweiligen Therapieschwerpunkte gestalten wir nach Ihren individuellen Bedürfnissen, um Ihnen oder Ihren Angehörigen den Weg in den Alltag zu erleichtern.

Aphasie

  • der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet „ ohne Sprache“
  • ist eine zentral bedingte Störung der Sprache, die nach abgeschlossenem Spracherwerb aufgrund einer erworbenen Hirnschädigung auftritt
  • betrifft alle Verwendungsweisen von Sprache: das Sprechen, das Verstehen, das Lesen und Schreiben → daraus entsteht für die Betroffenen ein Kommunikationsproblem

Sprechapraxie

  • ist eine zentral bedingte Sprechstörung, die nach abgeschlossener Sprachentwicklung auftritt
  • die Planung und Programmierung von Sprechbewegungen ist beeinträchtigt
  • tritt häufig in Verbindung mit einer Aphasie auf


Zentrale nicht-aphasische Kommunikationsstörungen

  • sind zentral verursachte Beeinträchtigungen der Kommunikation ohne klassische aphasische Symptome
  • bei Beeinträchtigung der Exekutivfunktionen, sowie alle hirnorganisch bedingten Sprachstörungen, bei denen primäre Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen sekundär zu einer gestörten Sprachverarbeitung führen

Dysarthrophonie

  • erworbene neurogene Sprechstörung durch Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems
  • die Steuerung und Ausführung von Sprechbewegungen ist beeinträchtigt
  • alle Muskelgruppen können beteiligt sein: Atemmuskulatur, Kehlkopfmuskulatur sowie die supralaryngeale Muskulatur

Dysphagie

  • ist eine Störung des Transportes von fester und /oder flüssiger Nahrung vom Mund bis in den Magen
  • alle Phasen des Schluckaktes können betroffen sein

Dysphonie

  • ist eine Störung bei der es zu Einschränkungen der Leistung- und Belastbarkeit der Stimme,  andauernde oder vorübergehende Veränderung des Stimmklanges durch eine organische Kehlkopferkrankung oder eine gestörte Kehlkopffunktion
  • beeinträchtigt immer  die Kommunikationsfähigkeit

Aus dem Therapieangebot der Abteilung Geriatrie

Physiotherapie

Die aktiv-motivierende Krankengymnastik hat einen besonderen Stellenwert in unserem medizinischen Konzept. Verloren gegangene Funktionen sollen wieder aufgebaut und das Erlernte in den Alltag übertragen werden. Wir führen alle anerkannten Verfahren zur Behandlung orthopädischer, neurologischer, kardiologischer und internistischer Krankheitsbilder durch. Dabei verwenden wir insbesondere folgende Techniken und Konzepte:

  • Krankengymnastik (u. a. Bobath, Brunkow, Janda (PSF) und Levit, PNF)
  • Manuelle Therapie (mit Techniken der Osteopathie), Lösungstherapie nach Schaarschuch und Haase, funktionelle Bewegungslehre Klein Vogelbach, Kinesio Tape, Pilates, Migräne- und Kopfschmerztherapie
  • Motopädie (Gleichgewichtstraining)

Sport- und Bewegungstherapie

Die Schwerpunkte

  • Krankengymnastik in der Gruppe nach Diagnosen (Trockengymnastik)
  • Rückenschule
  • Ergometertraining, Hand- und Fußkurbel, Motorschienen (für Knie, Schulter)
  • Herz- und Kreislauftraining
  • Atemtherapie
  • Prothesentraining
  • Training an Geräten (Hand-und Fußkurbel)

Physikalische Therapie

Unterstützende Therapien sind

  • klassische Massagen
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Marnitz-Therapien
  • Inhalationen mit Emser Sole und Medikamenten
  • Elektrotherapie (TENS -Therapie zur Schmerzbehandlung, Schwellstrom, selektiver Reizstrom, diadynamischer Strom, Ultrareizstrom)

Hydrotherapie / Thermotherapie

  • Naturmoorpackungen, Moorkneten und-treten je nach Grunderkrankung/ Belastungsfähigkeit (warm - bis 45 °C, bzw. kalt)
  • Kryotherapie (Kaltkompressen)
  • Wechselbäder
  • Heiße Rolle

Ergotherapie

Die Selbständigkeit erhalten und fördern- dass ist das Ziel in der Ergotherapie. In der geriatrischen Abteilung findet dies unter Beachtung der Besonderheiten der Rehabilitation älterer Menschen mit unterschiedlichsten Therapieformen und Möglichkeiten statt.

  • Ankleide-,Körperpflege und - Esstraining (ADL)
  • Haushaltstraining, Hilfsmittelerprobung,-beratung und -Anpassung
  • Einzel- und Gruppentherapie
  • individuelles Belastungstraining in der Kleingruppe
  • Behandlungen auf neurophysiologischer Grundlage (Bobath, Perfetti)
  • unterstützendes Hirnleistungstraining
  • Gangschule, Prothesentraining, Geländetraining
  • Sturzprophylaxe

Logopädie

  • neurolinguistische und weitere, individuell angepasste Verfahren der Aphasietherapie, einschließlich computergestützte Förderung des Sprachaufbaus
  • Behandlungen von zentralen nicht-aphasischen Sprachstörungen
  • alltagsorientiertes Kommunikationstraining auch in der Gruppe
  • Therapie bei Dysartrophonien nach vaskulären, traumatischen und/oder degenerativen Erkrankungen
  • Behandlung von Dysphagien aller Schweregrade unter Anwendung verschiedener Therapieansätze wie FOTT, FDT, PNF
  • schrittweiser Kostaufbau durch therapeutische Essbegleitung mit individueller Kostanpassung inklusive Haltungs- und Schlucktechniken
  • Behandlung von Facilialisparesen nach PNF, MFT
  • Stimmtherapie bei Aphonie, Dysphonien und Rhinophonien
  • begleitende Angehörigenberatung und Vermittlung von weiterführenden Therapiemöglichkeiten/Selbsthilfegruppen
  • Vermittlung von elektronischen Hilfsmitteln zur unterstützenden Kommunikation

Sozialdienst

Der Sozialdienst begleitet und unterstützt Patienten und Angehörige bei Problemen, die durch Krankheit und Behinderung entstanden sind und das Leben in psychischer, physischer und finanzieller Hinsicht beeinträchtigen. Hierbei arbeitet der Sozialdienst mit allen Beteiligten des Rehabilitationsprozesses eng zusammen. Ziel ist, neben der medizinischen und pflegerischen Behandlung, die schnelle Reintegration in das soziale Umfeld.

Zu den Tätigkeitsschwerpunkten zählen:

  • Beratung und Antragstellung zu den Leistungen der Pflegeversicherung
  • Unterstützung bei der Vermittlung in Kurzzeitpflege, Senioren- und Pflegeheime
  • Unterstützung bei der Organisation von häuslicher Pflege und Versorgung
  • Einbeziehen der Angehörigen in den Entlassungsprozess

Die Beratungen werden in den Patientenzimmern durchgeführt.

Pflegedienst

Die Schwerpunkte der Pflege liegen sowohl in der Versorgung als auch in der Förderung der Selbstständigeit. Die Patienten werden psychisch begleitet, motiviert und unterstützt- auch beim Einsatz von Hilfsmittel und im Umgang mit Inkontinenz. Zur Unterstützung der Pflegequalität erfolgt der Einsatz von Pflegestandards. Die therapeutisch aktivierende Pflege zum Wiedererlangen von Fähigkeiten erfahren die Patienten in der

  • Unterstützung und Anleitung bei der Körperpflege und den Mahlzeiten
  • Mobilisation und schmerzfreien Lagerung
  • Wundversorgung/Stomaversorgung -
  • Dekubitus- und Thromboseprophylaxe

Ernährungs-/ Diätberatung

  • Beratung zur gesunden Ernährung (z. B. bei Übergewicht, Diabetes, Lebensmittelunverträglichkeit, Allergien, Rheuma, Osteoporose, onkologische Erkrankungen)

Angebote:

  • Buffetschulung
  • Aufbaukost bei Untergewicht
  • Beratung in Einzelgesprächen zu allen wissenschaftlich anerkannten Diätkostformen und zur gesunden Ernährung
  • Therapie bei Adipositas (Übergewicht )
  • Diabetikerschulung in Einzelgesprächen
  • Erstellen von individuellen Kostplänen und Nährwertberechnungen

Dr. med. Gerd Joachim Pietschmann

Chefarzt Geriatrie, sen.
Facharzt für Innere Medizin - Gastroenterologie, Geriatrie -

Telefon +49 (0) 382 29 / 72-974
E-Mail  gerdjoachim.pietschmann[at]median-kliniken.de

Dr. med. Holm Weber

Chefarzt Geriatrie, jun.
Facharzt für Chirurgie, Suchtmedizin, Geriatrie

Telefon +49 (0) 382 29 / 72-800
E-Mail  holm.weber[at]median-kliniken.de

Dr. med. Marita Kenzler

FÄ für Innere Medizin,Rettungsmedizin, Sozialmedizin,OÄ der Abteilung für Geriatrie

Telefon +49 (0)38229 72 -464
E-Mail marita.kenzler[at]median-kliniken.de

Dipl.-Med. Toralf Hacker

Stationsarzt

Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin -Chirotherapie, Osteopathie-

Telefon +49 (0) 38229 72 -363
E-Mail toralf.hacker[at]median-kliniken.de