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MEDIAN Klinik Berus Fachkrankenhaus - Somatoforme- und Schmerzstörung

Bei den somatoformen Störungen leiden die Patienten unter körperlichen Symptomen, die nicht vollends durch medizinische Befunde zu erklären sind.

Dabei unterscheidet man Somatisierungsstörungen, hypochondrische Störungen und anhaltende somatoforme Schmerzstörungen.

Bei den Somatisierungsstörungen stehen oft Jahre anhaltende, vielfältige Beschwerden im Vordergrund: Die Symptome können sich auf jedes Körperteil und jedes Körpersystem beziehen, es gibt gastrointestinale Beschwerden wie Aufstoßen, Bauchschmerzen, Erbrechen, Übelkeit, bei anderen finden sich Hautsymptome wie Jucken, Brennen, Taubheitsgefühle, wieder andere schildern Beschwerden im Bereich des Herzens oder der Lunge (chronischer Husten). Die Somatisierungsstörungen gehen oft mit depressiven Verstimmungen oder Ängsten einher. Es findet sich oft eine erhebliche Erschöpfung.

Bei der hypochondrischen Störung stehen die Ängste ganz im Vordergrund: Die Patienten suchen nicht nur wiederholt Ärzte auf, sie sind auch davon überzeugt, unter einer bestimmten Erkrankung zu leiden, ohne dass sie sich von ärztlichen Aussagen und Befunden beruhigen lassen.

Bei der somatoformen Schmerzstörung stehen chronische Schmerzen im Mittelpunkt des Erlebens. Dabei kann es sich um generalisierte Schmerzen (auch Fibromyalgie genannt) handeln, chronische Rücken- oder Kopfschmerzen oder Schmerzen anderer Körperregionen. Die Tatsache, dass die Ärzte das Schmerzerleben nicht ganz erklären können, führt bei den Betroffenen oft zu dem Gefühl, nicht ernst genommen zu werden.

Gerade bei den somatoformen Störungen und Schmerzstörungen ist neben der Psychotherapie eine engmaschige ärztliche Begleitung erforderlich. Die spezifische Medikation wird überprüft, ggf. ergänzt oder verändert. Daneben behandeln wir mit körperorientierten Verfahren in der Gruppe, bieten verschiedene Methoden des Entspannungstrainings an sowie eine themenzentrierte Gruppe, in der der Schmerz zusammen mit den oft unvermeidlichen Begleitstörungen wie Ängsten und Depressionen behandelt wird. In der Einzelpsychotherapie geht es vor allem um ein kluges Ausbalancieren von Belastungen und Entlastungen sowie die Klärung der evtl. psychologischen Hintergründe, die einen individuellen Behandlungsansatz verlangen.

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