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Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker

Für Rehabilitanden mit besonderen beruflichen Problemlagen werden die von der Arbeitsgruppe „Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker“ (BORA) erarbeiteten Empfehlungen umgesetzt.

Viele Rehabilitanden haben Erfahrungen mit längeren Zeiten von Arbeitslosigkeit gemacht. Arbeitslosigkeit, oft gekoppelt mit Verlust von sozialem Status, stellt einen bedeutenden psychosozialen Belastungsfaktor, nicht nur in Bezug auf die Abhängigkeitserkrankung, dar. Aber auch bei vorhandenem Arbeitsplatz kann der Übergang von der geschützten Atmosphäre der therapeutischen Einrichtung in das frühere soziale und berufliche Umfeld ein Risiko darstellen, etwa bei dauernder Überforderung. Daher liegen bei der Mehrzahl der Rehabilitanden der psychotherapeutischen Klinik besondere erwerbsbezogene Problemlagen (kurz: beP) vor. Aus diesem Grund wurde bereits vor 20 Jahren das „Bad Liebenwerdaer Modell“ entwickelt, bei dem in allen drei Therapiephasen der stationären Behandlung die Therapie an den Zielen der arbeitsbezogenen Rehabilitation ausgerichtet wird und im letzten Therapieabschnitt ein berufsbezogenes Praktikum als externe Belastungsprobe in einem Betrieb der Stadt absolviert wird.

Auf der Grundlage dieser Erfahrungen werden die Empfehlungen zur Stärkung des Erwerbsbezugs in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker, die von der Arbeitsgruppe Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Abhängigkeitskranker (BORA), umgesetzt.