MEDIAN Heinrich-Mann-Klinik Bad Liebenstein

Orthopädie

Ganzheitliche Behandlung von A bis Z

In der Abteilung für Orthopädie der Heinrich-Mann-Klinik werden vor allem Patienten behandelt, denen künstliche Hüft-, Schulter- oder Kniegelenke eingesetzt wurden, die an der Bandscheibe im Bereich der Hals- und Lendenwirbelsäule operiert wurden oder bei denen nach Unfällen Knochenbrüche versorgt werden mussten.

Bestandteil des Behandlungskonzeptes ist eine unter ganzheitlichen Aspekten fachübergreifende Betreuung durch Ärzte unterschiedlicher Fachdisziplinen, Pflegeexperten, Psychologen, Sozialarbeiter, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten. Orthopädietechniker und orthopädische Schuhmacher stehen als Kooperationspartner zur Verfügung.

Behandlungsspektrum

  • Behandlung nach orthopädischen Operationen, insbesondere nach Gelenkersatzoperationen und Wirbelsäuleneingriffen
  • Behandlung nach Operationen von Unfallverletzungen
  • konservative Behandlung bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (insbesondere Wirbelsäulenerkrankungen)
  • Behandlung nach Sportverletzungen
  • Prothetische Versorgung von Gliedmaßen
  • Behandlung bei statischen Problemen wie Skoliose oder Beinverkürzungen
  • Behandlung chronischer Erkrankungen der Wirbelsäule

Unsere Therapie für Sie

Die therapeutische Behandlung folgt einem ganzheitlichen Ansatz. Ein ausführliches Aufnahmegespräch und eine umfassende ärztliche Untersuchung gehören deshalb zu den ersten Schritten. Vorrangiges Ziel der Behandlung ist die Reduzierung oder der völlige Abbau von Ruhe-, Bewegungs- und Belastungsschmerzen. Darüber hinaus soll die Beweglichkeit in den betroffenen oder benachbarten Gelenken wiederhergestellt und eine Kräftigung der Muskulatur erreicht werden. Aus dem Angebot therapeutischer Maßnahmen wird ein für jeden Patienten individueller Therapieplan erstellt und im Laufe der Rehabilitation an den Genesungsfortschritt angepasst. Das Therapieangebot umfasst:

  • Krankengymnastik
  • Krankengymnastik im Bewegungsbad
  • Medizinische Trainingstherapie
  • Motorschienenbehandlung
  • Gangschule und Terraintraining
  • Ergometertraining
  • Koordinationstraining
  • Sporttherapie
  • Endoprothesenschule
  • Gelenkschutzberatung
  • Ggf. Hilfsmittelversorgung
  • Standardisierte gesundheitsbildende Vorträge, z. B. zu Arthrose und Gelenkersatz

Routiniert und individuell

Die orthopädische Rehabilitation in der Heinrich-Mann-Klinik ist alles andere als Routine. Denn häufig sind Patienten mit einem Kunstgelenkersatz bereits in der Altersgruppe 60plus und haben in anderen Bereichen des Stütz- und Bewegungsapparates Beschwerden oder internistischen Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus. In der orthopädischen Abteilung der Heinrich-Mann-Klinik der MEDIAN Klinikgruppe sind wir seit vielen Jahren auf die orthopädische Rehabilitation und die Therapie von Begleiterkrankungen spezialisiert.

MBOR - Ihr Rückweg in den beruflichen Alltag

Vor dem Hintergrund steigender Lebensarbeitszeit und erhöhter Anforderungen des Arbeitsmarktes ist die Rückkehr von Patienten in die Berufswelt eine der größten Herausforderungen für die Rehabilitation. Ergänzend zu ihrem Gesamtkonzept hat die Heinrich-Mann-Klinik deshalb bereits seit 2008 ein spezielles Angebot zur Medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation (MBOR) entwickelt. Es soll insbesondere chronisch kranke Patienten bei der Wiederherstellung, Anpassung und Optimierung ihrer individuellen beruflichen Fähigkeiten gezielt unterstützen. Kernanliegen des MBOR-Konzepts ist dabei eine inhaltliche Verzahnung von medizinischer und beruflicher Rehabilitation mit möglichst geringer zeitlicher Verzögerung.

In einem ersten Schritt erhalten alle Rehabilitanden als beruflich orientiertes Basisangebot (Stufe A) eine individuelle Berufs- und Sozialberatung. Gemeinsam mit dem Rentenversicherungsträger werden daraus bereits weitere Leistungen abgeleitet. Eine Schulung zu „Teilhabeleistungen am Arbeitsleben“ ergänzt das Angebot.

Die Stufe B der MBOR-Maßnahmen umfasst anschließend bedarfsweise ein „Arbeitsplatztraining“ mit der Möglichkeit zur Belastungssteigerung. Zusätzlich erfolgt unter psychologischer Leitung eine Schulung zur Stressbewältigung am Arbeitsplatz. Die Teilnehmer lernen dabei als „Hilfe zur Selbsthilfe“ den Umgang mit belastenden Arbeitsplatzsituationen.

Bei der Aufnahmeuntersuchung werden Befunde der behandelnden Ärzte und Akuthäuser ausgewertet.
Die Bewegungstherapie ist ein wichtiger Baustein für eine Steigerung der Mobilität.
Wassergymnastik im Bewegungsbad stärkt Muskulatur und Kreislauf.
Manuelle Therapie wirkt Funktionsstörungen des Bewegungsapparates entgegen.
Auf die richtige Haltung kommt es an, um Beschwerden nachhaltig vorzubeugen.
Medizinisch beruflich orientierte Rehabilitation bringt Sie zurück ins Berufsleben.