Kontakt

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

+49 (0)38872 / 910

Ihr Weg in die MEDIAN Klinik Mecklenburg

Die Antragstellung erfolgt in der Regel durch Psychosoziale Beratungsstellen (Suchtberatungsstellen), Fachambulanzen, Sozialdiensten in Krankenhäusern und psychiatrischen Kliniken.

Wenn Sie die Klinik vorab persönlich kennenlernen wollen, können Sie sich zu einem Informationsgespräch telefonisch anmelden. Die Angehörigen können selbstverständlich mitkommen.

In den Klinikgebäuden darf nicht geraucht werden. An bestimmten Orten im Freien mit Unterstand ist dies aber möglich. Wir bieten eine Raucherentwöhnung während der medizinischen Rehabilitation an.

Vor der Aufnahme sollte ein Arztbericht, ein Sozialbericht und eine Kostenzusage des Leistungsträgers vorliegen. Es ist in der Regel notwendig, eine Entzugsbehandlung direkt vor der Aufnahme in die Klinik zu planen (z.B. auf der Drogenentzugsstation der MEDIAN Klinik Lübeck). Eine nahtlose Verlegung ist von dort möglich.

Sollten Sie noch Fragen haben, hilft Ihnen unser Aufnahmesekretariat unter der Telefonnummer +49 38872 91-10 gerne weiter.

Informationen für Patientinnen und Patienten

Wenn Sie sich für die Behandlung Ihrer Suchterkrankung entschieden haben, ist neben einem fachlich kompetenten Therapieprogramm die zwischenmenschliche Beziehungsgestaltung eine wichtige Komponente für eine erfolgreiche Behandlung. Die Einhaltung von Vereinbarungen und Regeln sind dabei unverzichtbare Voraussetzungen für einen rücksichtsvollen Umgang im täglichen Zusammenleben und für das Gelingen der Behandlung. Die von uns aufgestellten Regeln (Hausordnung) werden immer wieder kritisch geprüft, inwieweit sie notwendig sind, um Sie als einzelnen Patienten aber auch die Patienten- und Klinikgemeinschaft insgesamt zu „schützen“ und einen optimalen Therapieverlauf zu gewährleisten.

Zentrales Prinzip der Haus- und Therapieordnung ist die Mitwirkungsbereitschaft des Patienten. Die Grundprinzipien der Hausordnung sollen eine effektive Therapie und eine umfassende Rehabilitation ermöglichen. Dazu ist es notwendig, eine Balance zwischen Kontrolle und Autonomie zu finden.

Vor allem der Drogenkonsum während der Behandlung ist ein kritisches Ereignis, was zur Beendigung der Therapie führen kann. Der Konsum auf dem Klinikgelände führt zur disziplinarischen Entlassung. Auch Gewalt gegen Sachen und Personen wird in der Regel als Grund für eine Beendigung der Rehabilitationsbehandlung gewertet.

Paarbildung und sexuelle Beziehungen gehören zum Alltag. Daher soll in einer offenen Atmosphäre über die eigene partnerschaftliche und sexuelle Situation gesprochen werden können. Voraussetzung dafür ist, dass Patienten Gefühle von Sympathie, Verliebtsein und Paarbildung gegenüber ihren Behandlern ansprechen. Wenn in grober Weise, z.B. sexuelle Ausnutzung aufgrund von Angst oder Abhängigkeitsbeziehung, gegen dieses Gebot verstoßen wird, kann eine Entlassung als Konsequenz notwendig werden.

Bei weiteren Hausordnungsverstößen (z.B. Nichteinhaltung von Therapiezeiten, Nichtteilnahme an Therapieveranstaltungen) erfolgt ein gestuftes Vorgehen von der Registrierung der Regelüberschreitungen, Reflektionsaufgaben zum nicht erwünschten Verhalten bis hin zu Klärungsgesprächen mit dem Behandlerteam und dem Chefarzt.

Informationen für Zuweiser

Seit über 20 Jahren praktizieren wir mit den vorbehandelnden Stellen eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es hat sich bewährt, einen Patienten parallel zur Antragstellung beim Leistungsträger mit Sozialbericht bei uns anzumelden, u.a. um längere Wartezeiten zu vermeiden.

Informationen für Privatversicherte

Wir behandeln Patienten aller privaten Krankenversicherungen.

Der Aufenthalt ist beihilfefähig im Sinne der Beihilfeverordnung des Öffentlichen Dienstes.