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Neuropsychologie

Zum Einsatz kommen verschiedene, wissenschaftlich getestete, computergestützte Verfahren, welche diverse Module zur Verbesserung der Visuo-Motorik, der Vigilanz, Mnestik, des logischen Denkvermögens sowie der Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit beinhalten.

Die Neuropsychologie befasst sich mit Störungen kognitiver Leistungskomponenten insbesondere der Aufmerksamkeit, des Gedächtnisses, der visuellen Wahrnehmung und der Fähigkeit flexibel und problemlösungsorientiert zu handeln sowie auch den Auswirkungen, die mögliche Einschränkungen auf das Wohlbefinden der Patienten haben.

Während man früher davon ausging, dass diese Störungen insbesondere im fortgeschrittenen Stadium einer MS-Erkrankung vorkommen, zeigt sich heute, dass Beeinträchtigungen bereits sehr früh auftreten können und circa 50% der Patienten davon betroffen sind. Während der Rehabilitation im Rehazentrum Wilhelmshaven gilt es, diese Beeinträchtigungen zu identifizieren und durch gezielte Therapien zu behandeln.

Dabei kommen u. a. zur Anwendung:

  • Funktionstherapien (Computergestütztes Training, Papier-Bleistift-Aufgaben
  • Kompensationstherapie (Lerntheoretische Methoden, externe Anpassungshilfen)
  • Fahrtauglichkeitsprüfungen
    Bei vielen MS-Patienten bestehen große Unsicherheiten hinsichtlich der Fahreignung, z. B. nach akuten Schüben oder in fortgeschrittenen Erkrankungsstadien. Im Rehazentrum Wilhelmshaven kann - u. a. unter Verwendung des „Wiener Testsystems“ - eine neuropsychologische Beurteilung der privaten (und ggf. beruflichen) Fahreignung erfolgen.

    Hierfür stehen erweiterte Möglichkeiten zur Untersuchung neurologisch bedingter Störungen der visuellen Wahrnehmung und des Gesichtsfeldes (u. a. Perimetrie) zur Verfügung.

  • Psychologische Betreuung
    Die Diagnose „MS“ stellt für die Betroffenen oft eine große psychische Belastung dar. Neben der Diagnostik und Therapie neurokognitiver Defizite ist unser engagiertes Psychologenteam ein qualifizierter Ansprechpartner für alle psychischen Probleme, welche sich hinsichtlich der Krankheitsverarbeitung und dem Umgang mit der Krankheit und ihren Symptomen im Alltag ergeben. Im Rahmen unterstützender psychologischer und vertraulicher Einzelgespräche können Probleme aufgearbeitet werden.