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Soziotherapie bei Abhängigkeitserkrankungen in Ravensruh

Allgemeines

Das MEDIAN Therapiezentrum Ravensruh ist in der Region Nordwestmecklenburg seit über 20 Jahren als soziotherapeutische Suchteinrichtung für die Behandlung und Betreuung suchtmittelabhängiger Frauen und Männer etabliert.

In unserer Einrichtung stehen 26 Behandlungsplätze für Suchtkranke mit arbeitstherapeutischem Angebot sowie 70 Plätze für Patienten mit Doppeldiagnoseerkrankungen (Psychose und Sucht sowie schwere Persönlichkeitsstörung und Sucht) in verschiedenen Häusern zur Verfügung. Bis zu 8 Patienten mit paralleler Substitution können aufgenommen werden.

Seit 2011 betreuen wir ehemalige Patienten über Fachleistungsstunden in der eigenen Häuslichkeit durch aufsuchende Tätigkeit bis zur komplett selbstständigen Lebensführung.

Das MEDIAN Therapiezentrum Ravensruh arbeitet mit allen (akut- und sozial-) psychiatrischen und suchtspezifischen Einrichtungen der Region vertrauensvoll zusammen.

 

Ziele des Aufenthalts im MEDIAN Therapiezentrum

Wir arbeiten im Rahmen des SGB XII §§ 53, 54 in Verbindung mit dem SGB IX §§ 55, 56. Zentrales Ziel der sozialen Rehabilitation und Reintegration ist die Wiederherstellung der Fähigkeit zur Teilhabe am sozialen Leben.

Die Sozialtherapie im MEDIAN Therapiezentrum Ravensruh zielt darauf ab, sowohl das problematische Suchtmittelkonsumverhalten und die damit verbundenen negativen Konsequenzen als auch weitere mit der Abhängigkeit verbundene komorbide oder davon unabhängige psychische Störungen und körperliche Erkrankungen zu modifizieren und durch ressourcen- und kompetenzorientiertes Verhalten zu ersetzen. Hierdurch soll die Lebensfähigkeit und die soziale Reintegration der Betroffenen gesichert und gegebenenfalls die Erwerbsfähigkeit der Patienten wiederhergestellt werden. Der Rahmen der Maßnahme zielt auf Suchtmittelabstinenz, die Förderung eigenverantwortlicher und selbständiger Lebensführung ab.

Die soziale Rehabilitation und Reintegration wird als Behandlungsmaßnahme mit dem primären Ziel verstanden, die Folgen einer chronischen Erkrankung zu bessern, um den Betroffenen einen ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechenden Platz im sozialen Leben zu sichern.

Die Entscheidungsfindung und Entscheidungsabsicherung (Ziel-Abklärungs-Prozess) sehen wir als wesentlichen Bestandteil der Behandlung von Suchtmittelabhängigen, da selbsterarbeitete Ziele in hohem Maß verhaltenswirksam sind.

Aufnahmekriterien

  • Gültige Kostenzusage durch den Sozialhilfeleistungsträger
  • Sozialpsychiatrische Begutachtung im Vorfeld
  • Wille zur Abstinenz
  • Verzicht auf Gewalt und Gewaltandrohung
  • Anerkennung der Hausordnung
  • Krankheitseinsicht

Aufnahmeausschlusskriterien

  • Störungen der Impulskontrolle, die ein Zusammenleben mit anderen im vorgegebenen Rahmen verhindern (Gewalttätigkeit, Pyromanie)
  • Selbst- und Fremdgefährdung
  • Grundsätzliche Ablehnung medikamentöser Therapie
  • Akuter psychotischer Schub
  • Fehlende räumliche Orientierung, anamnestische Tendenz zum Weglaufen
  • Akute Suizidalität
  • Akute Infektionskrankheiten
  • Dekompensierte Leberzirrhose
  • Ausgeprägtes Korsakowsyndrom

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Alle Einrichtungen für Eingliederungshilfen und Soziotherapie

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