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Fibromyalgie

Die Fibromyalgie bzw. das Fibromyalgie-Syndrom ist eine nicht-entzündliche, chronische Erkrankung, die häufig mit Muskel-, Gelenk- und Bindegewebsschmerzen einhergeht. Es kann sich auch ein "Ganzkörperschmerz" zeigen. DIe Ausprägung und Intensität der Beschwerden ist sehr unterschiedlich. Darüber hinaus treten neben körperlicher und vegetativer Beschwerden auch erhebliche psychische Symptome auf. 

Die genauen Ursachen der Erkrankung sind nicht bekannt. Es sind keine krankhaften Laborwerte und Röntgeneränderungen nachweisbar. Man vermutet, dass die Schmerzverarbeitung bei den betroffenen Patienten beeinträchtigt ist und ein gesteigertes Schmerzempfinden vorliegt. Als mögliche Auslöser kommen berufliche oder familiäre Überforderung, Koflikte, Krisensituationen, Traumatisierungen, psychischer Stress sowie schwere Erkrankungen in Frage. 

Bei der Behandlung des Fibromylagie-Syndroms ist ein multimodaler Behandlungsansatz empfohlen, d.h. eine Kombination aus psychotherapeutischen und körperlichen Inhalten.

Erfolgt eine Behandlung in der Abteilung Psychsomatik erhalten die Patienten schwerpunktmäßig eine umfangreiche psychotherapeutische Behandlung (Kerntherapie, indiaktive Gruppen). Darüber hinaus können folgende flankierende Angebote verordnet werden:

  • Gezielte Entspannungsverfahren
  • Physikalische Massnahmen (Kältekammer, Wärmetherapie)
  • Physiotherapeutische Behandlung in der Regel in der Gruppe (Muskel-Faszien-Stretch-Training, Wasserschwunggruppe)
  • Sporttherapie (leichtes Ausdauertraining, niedrig dosiertes Kraft- bzw. Funktionstraining)
  • Pychoedukation (Vorträge, Seminare)
  • Ggf. medikamentöse Therapie

Erfolgt eine Behandlung in der Abteilung Rheumatolgie liegt der Schwerpunkt auf körperlichen Behandlungen: 

  • Physikalische Massnahmen (Kältekammer, Wärmetherapie)
  • Physiotherapeutische Behandlung v.a. in der Gruppe (Wasser- und Trockengymnastik)
  • Sporttherapie (leichtes Ausdauertraining, niedrig dosiertes Kraft- bzw. Funktionstraining)

Ergänzt wird dieses Programm von Seminaren und Vorträgen zum Thema Schmerz / Fibromylagie-Syndrom, Entspannungsgruppen und ggf. einer medikamentöse Therapie. Psychologische Einzelgespräche können lediglich niedrigfrequent begleitend erfolgen.