Kontakt

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

+49 (0)6129 / 410

Jetzt direkt Ihren Reha-Aufenthalt reservieren:

+49 (0) 6032 91 92 22

Gynäkologie und gynäkologische Onkologie in der Klinik Schlangenbad

Behandlungsspektrum

Gynäkologische Rehabilitation nach einer Operation oder bei einer Krebserkrankung ist mehr als eine „Kur“ im üblichen Sinne.

Einige unserer Patientinnen finden hier erstmalig die Zeit und die nötige Ruhe, sich mit ihrer Erkrankung auseinander zu setzen. Bei uns erwartet Sie ein Therapiekonzept, dessen Elemente ganz auf die Bedürfnisse von Frauen abgestimmt ist.

Unser Team ist der richtige Ansprechpartner bei

Gynäkologisch-onkologische Erkrankungen:

  • Mammakarzinom (Brustkrebs)
  • Ovarialkarzinom (Krebs der Eierstöcke)
  • Tubenkarzinom (Krebs der Eileiter)
  • Korpuskarzinom (Krebs Gebärmutterkörper)
  • Zervixkarzinom (Krebs Gebärmutterhals)
  • Vaginalkarzinom (Krebs der Scheide)
  • Vulvakarzinom (Krebs der äußeren Geschlechtsteile)


Gutartige Erkrankungen und Beschwerdebilder:

  • Endometriose
  • Harninkontinenz
  • Wechseljahresbeschwerden/zyklusbedingte Befindlichkeitsstörungen
  • Chronisch gynäkologische Schmerzsymptomatik
  • Zustand nach chronischen entzündlichen Erkrankungen
  • Zustand nach erweiterten gynäkologischen Operationen
  • Zustand nach Entbindungen mit erheblichen Komplikationen
  • Andere Gynäkologisch/geburtshilfliche Erkrankungen

Unsere Behandlungskompetenzen

Ein besonderes Augenmerk legen wir in unserer Abteilung auf den geschützten Rahmen der Frauen, so dass während des gesamten Aufenthaltes genügend Raum zum Austausch untereinander geboten wird. In unserer gynäkologischen Abteilung im 5. Stock des Klinikgebäudes mit einem eigenen Wohnzimmer werden nur Frauen untergebracht. Wir sind ein erfahrenes Team aus Frauen (gynäkologischen Fachärztinnen, Psychologin und Krankenschwestern) und bieten dadurch die Möglichkeit – in einer vertrauensvollen Atmosphäre – auch sensible Themen wie das veränderte Körpergefühl nach einer Operation, Sexualität und Partnerschaft zu besprechen und zu behandeln. Mit viel Einfühlungsvermögen und Verständnis stehen wir allen Frauen während ihres Rehabilitationsaufenthaltes zur Seite.

    Ergänzende Therapieangebote

    • Psychologische Einzelgespräche
    • Psychoonkologische Gruppengespräche, Schlaftraining, Anti-Stress Gruppe
    • Entspannungsverfahren (autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobson
    • Massagen
    • Manuelle Lymphtherapie (Lymphdrainage, Bandagieren bzw. Anpassen eines Kompressionsstrumpfes
    • Spezielle Krankengymnastikgruppen: Schulter-Arm-Gymnastik, Beckenboden-Gymnastik, Rückenschule und Wirbelsäulengymnastik, Atemtherapie und Mobilisation
    • Trainingsfläche: Fitness- und Krafttraining
    • Fahrradergometer, Crosstrainer
    • Wassergymnastik
    • Walking
    • Narben-und Wundbehandlung mittels Heilerde / Ultraschalltherapie
    • Wärmeanwendungen: Fango, Rotlicht und Heiße Rolle
    • Vitalisierende Anwendungen (Kneipp-Güsse, Bäder und Packungen)
    • Ergotherapie
    • Ernährungstherapie
    • Sozialdienst

    Endometriose

    Anfang 2016 wurden wir durch die die Stiftung Endometrioseforschung zum Endometriosezentrum für Rehabilitation zertifiziert.

    Etwa 10% aller Frauen im reproduktionsfähigen Alter sind von Endometriose betroffen. Eine oft sehr spät oder gar nicht erkannte Erkrankung. Sie ist dadurch charakterisiert, dass endometriales Gewebe außerhalb der Gebärmutter lokalisiert ist. Je nach Lokalisation und Ausprägung kann die unterschiedlichste Symptomatik auftreten – sie gilt als das Chamäleon der gutartigen gynäkologischen Erkrankungen. Chronische Schmerzzustände, die wiederholt eingreifende Operationen sowie eine längerfristige Hormontherapie erforderlich machen können, prägen häufig den langen Leidensweg. Zu der psychischen Belastung durch die chronische Erkrankung Endometriose kann ein unerfüllter Kinderwunsch hinzukommen. Abgeschlagenheit, Erschöpfung und Darmprobleme, als Begleiterscheinung oder als Folge der Therapie, werden ebenso häufig beschrieben.

    Im Rahmen eines ganzheitlichen Therapieansatzes wird den Frauen geholfen, ihre Endometriose und die dadurch bedingten körperlichen und psychischen Einschränkungen besser zu bewältigen und im Alltag damit umzugehen. Ziel ist es, eine möglichst uneingeschränkte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu erreichen und auch langfristig zu bewahren.

    Die positive Wirkung von Sport und Bewegung auf die Stimmung, das Schmerzempfinden, den Stressabbau, das Immunsystem, die Durchblutung und vieles mehr wird hierbei genutzt. Durch gezielte Physio- und Massagetherapie werden Muskeln gezielt aufgebaut oder gelockert, Narben und Verwachsungen mobilisiert, die Durchblutung verbessert und so auch die Funktion innerer Organe (wie Gebärmutter, Eierstöcke, Blase und Darm) reguliert. Ruhe und Entspannung kommen unterstützend hinzu. Zur weiteren Stabilisierung dienen Angebote des Sozialdienstes, sowie psychologische Einzelgespräche.

    In speziellen Seminaren und Gesprächsgruppen für Endometriosepatientinnen werden Grundlagen der Endometriose und deren Behandlungsmöglichkeiten, Kenntnisse zu Funktionsstörungen von Blase und Darm, Ernährung bei Endometriose,  gesundheitsfördernden und -erhaltenden Faktoren,  Hormonausfallserscheinungen  und vielem mehr vermittelt. Der Austausch der Frauen untereinander, in einem geschützten Rahmen, wird hierbei gefördert und unterstützt.

    So können wichtige Weichen für den weiteren Verlauf gestellt werden, in dem die psychische und körperliche Befindlichkeit verbessert und einer negativen Krankheitsentwicklung entgegen gewirkt wird.


     

    Harninkontinenz

    Ein meist sehr schambehaftetes Thema, über das recht ungern gesprochen wird, worunter aber mehrere Millionen Frauen in Deutschland leiden. Es ist oft schwer, die Ursache für die Blasenschwäche eindeutig zu benennen, denn in den meisten Fällen ist es eine Kombination von mehreren Störungen. Der Beckenboden spielt aber bei allen Formen der Blasenschwäche eine wichtige Rolle.

    Während der Rehabilitation wird großer Wert auf die Schulung und das Training zur Funktionsverbesserung der Blase und des Beckenbodens gelegt. Ergänzt wird dies durch Haltungsschulung und das Erlernen von beckenbodengerechtem Heben und Tragen. Die Kenntnis über individuelle Belastungsgrenzen, abhängig vom urogynäkologischen Befund wird vermittelt und die Anleitung  und Motivation zum Eigentraining wird gefördert. Hilfestellungen zur Gewichtsreduktion und Motivation zur langfristigen Ernährungsumstellung werden gegeben. Bei  sozialmedizinisch relevanten Funktionseinschränkungen können ggf. geeignete Maßnahmen eingeleitet werden.

    Wechseljahresbeschwerden/zyklusbedingte Befindlichkeitsstörungen

    Nicht selten kommt es nach einem operativen Eingriff, im Rahmen einer antihormonellen Therapie (bei onkologischen Erkrankungen oder auch bei Endometriose) oder einfach auf Grund des biologischen Alters zu Wechseljahresbeschwerden. Hitzewallungen, Schlafstörungen, Reizbarkeit und psychische Belastungen bringen unseren Alltag oft gewaltig durcheinander. Zur Linderung und zum allgemeinen Wohlbefinden können ganzheitliche Maßnahmen, wie psychosoziale Beratung, sportliche Aktivitäten, Ernährungsberatung und Entspannung sehr hilfreich sein.

    Chronisch gynäkologische Schmerzsymptomatik

    Im Rahmen eines ganzheitlichen Therapieansatzes nach dem bio-psycho-sozialen Modell wird den Frauen geholfen, ihre Schmerzen und die dadurch bedingten Einschränkungen besser zu bewältigen und im Alltag damit umzugehen. Ziel ist es, eine möglichst uneingeschränkte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu erreichen und auch langfristig zu bewahren.

    Die positive Wirkung von Sport und Bewegung auf die Stimmung, das Schmerzempfinden, den Stressabbau, das Immunsystem, die Durchblutung und vieles mehr wird hierbei genutzt. Durch gezielte Physio- und Massagetherapie werden Muskeln gezielt aufgebaut oder gelockert, Narben und Verwachsungen mobilisiert, die Durchblutung verbessert und so auch die Funktion innerer Organe (wie Gebärmutter, Eierstöcke, Blase und Darm) reguliert. Entspannung und ggf. psychosoziale Beratung und Gespräche tragen zur Stabilisierung bei.

    Ärztliche Leitung

    Dr. med. Birgit Donau
    Chefärztin Gynäkologie

    Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

    Kontakt über das Sekretariat Frau Zimmermann

    +49 (0) 61 29 / 41-741
    Fax: +49 (0) 61 29 / 41-516