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Aktivierende Pflege

Durch eine aktivierende Pflege wird die Selbstständigkeit bei den Tätigkeiten des täglichen Lebens gefördert und unterstützt. Im Rahmen einer pflegerischen Anamnese werden zusammen mit den Rehabilitanden die bestehenden pflegerischen Probleme und Fähigkeiten ermittelt. Gemeinsam werden pflegerische Ziele für die Zeit der Rehabilitation festgelegt und Maßnahmen abgeleitet. Ziele sind u.a.:

Unsere MS-Schwestern verfügen über umfangreiche Kenntnisse zum Krankheitsbild. Sie sind geschult im patientengerechten Vermitteln von Informationen und dem Erkennen von persönlichen Ressourcen. Die Pflegekräfte motivieren die Rehabilitanden während der Rehabilitation, eine bessere Selbstständigkeit im Umgang mit ihrer Erkrankung zu erreichen.

  • Verringerung der Pflegebedürftigkeit 
  • Förderung und Ausbau der bestehenden Fähigkeiten
  • Schulung zum Krankheitsverlauf und zu typischen pflegerisch relevanten Veränderungen
  • Erlernen der Selbstbeobachtung (zur Vermeidung von Folgeschäden wie Hautschädigungen, Kontrakturen etc).
  • Vermittlung von spezifischen Kenntnissen im Umgang mit Medikamenten, (insb. subkutane / intramuskuläre Eigeninjektionen zur Schubprophylaxe)
  • Vermittlung des Eigenkatheterismus Rehabilitanden mit Multipler Sklerose leiden häufig an neurogenen Blasen- und Darmentleerungsstörungen.

Speziell geschulte Pflegekräfte mit der Fortbildung zur „MS-Schwester“ nach DMSG unterstützen hier, ermitteln die persönliche Problematik und geben gezielt Informationen über das Krankheitsbild oder die Eigeninjektion zur Schubprophylaxe.

Sie übernehmen die Aufgabe, die Betroffenen und Angehörige während des Aufenthaltes im Rehazentrum Wilhelmshaven individuell zu beraten und zu betreuen. So finden regelmäßig Einzelgespräche und Gruppenangebote statt, in denen zur Erkrankung informiert wird und Erfahrungen ausgetauscht werden können.