Kontakt

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

+49 (0)5281 / 6190

Stationäre Verhaltenstherapie bei Depressionen in unserer Klinik für Psychosomatik in Bad Pyrmont

Bei einer depressiven Störung handelt es sich um ein komplexes Krankheitsbild, das unterschiedliche Formen aufweisen kann. Menschen aller Altersstufen können betroffen sein, nach Expertenmeinung leiden derzeit mindestens vier Millionen Bundesbürger an ernsthaften depressiven Störungen; in leichterer oder maskierter Form kommen einige Experten sogar auf eine Zahl von acht Millionen. In der Bundesrepublik Deutschland zählt die Depression gleich nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur häufigsten Gesundheitsstörung. Depressive Störungen können unterschiedliche Symptome zeigen, in der Regel leidet der betroffene Mensch unter gedrückter Stimmung, Interessensverlust, Freudlosigkeit und einer Verminderung des Antriebs. Die Verminderung der Energie führt zu erhöhter Ermüdbarkeit und Aktivitätseinschränkung.

Andere häufige Symptome sind:

  • verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit
  • vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit
  • negative und pessimistische Zukunftsperspektiven
  • Suizidgedanken, erfolgte Selbstverletzungen oder Suizidhandlung
  • Schlafstörungen
  • verminderter Appetit
  • verschiedene medizinisch nicht erklärbare körperliche Störungen

Zusätzliche Informationen zu Arten und Symptomen von Depressionen finden Sie hier.

Unser Angebot zur Behandlung von Depressionen in Bad Pyrmont

Die kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlung von depressiven Erkrankungen setzt zunächst eine ausführliche Analyse des zugrunde liegenden Problems und dessen Entwicklung in unserer Rehaklinik in Bad Pyrmont voraus. Dies beinhaltet auch eine exakte Analyse der Situation und des eigenen Verhaltens. Auf dieser Grundlage erfolgt dann die Vereinbarung von persönlichen Therapiezielen. Es wird besprochen, wie diese in einer stationären Psychotherapie erreicht werden können. Hierbei kommen neben der Einzelpsychotherapie verschiedene gruppenpsychotherapeutische Maßnahmen zum Tragen. Therapeut und Patient bleiben durchgehend im Gespräch, um den augenblicklichen Fortschritt der Therapie miteinander zu besprechen. So kann auch der Therapieplan nötigenfalls kurzfristig verändert werden.

Zunächst wird anlässlich der Problemanalyse ein individuelles Modell erarbeitet, wie die Depression beim jeweiligen Patienten entstanden ist und welche Umstände zur Entstehung und Aufrechterhaltung der depressiven Störungenbeitragen. Ausgehend von dieser individuellen Analyse der auslösenden und aufrechterhaltenden Faktoren werden entsprechende Veränderungs- und Therapieziele abgeleitet. Im Vordergrund stehen dabei einige Ziele, die mehr oder weniger bei nahezu allen depressiven Patienten zum Tragen kommen, nämlich Aktivitätssteigerung und Erhöhung der Rate positiver Verstärkung, Aufbau sozialer Kompetenzen und die Veränderung von Grundüberzeugungen, die das Denken des Einzelnen so bestimmen, dass er bislang die Depression aus eigener Kraft nicht überwinden konnte.

Zum Erreichen dieser Ziele können folgende Maßnahmen zur Behandlung von Depressionen angesetzt werden:

  • Verhaltenstherapeutische Einzelpsychotherapie
  • Problemorientierte Gruppentherapie
  • Training sozialer Fertigkeiten
  • Genussgruppe
  • Indikative Gruppe für depressive Patienten
  • Medikamentöse Behandlung
  • Entspannungstraining
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Ergo-, Kreativ- und Musiktherapie
+49 (0)5281 / 6190Kontakt