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Internationaler Kindertag

Zum internationalen Kindertag haben wir fünf Fragen zur Kinder Reha an Dr. Thomas Kapellen, Chefarzt Pädiatrie, gestellt.

Redaktion: Was ist das Besondere an der Kinder-Reha?

Dr. Thomas Kapellen:

Kinder mit chronischen Erkrankungen lernen in der `Reha für Kinder´ mit ihrer Situation umzugehen. Mit Hilfe von Therapien können die Krankheitszeichen oder Schmerzen gelindert werden. So stärken und verbessern sie ihr Wohlbefinden.

Das Besondere ist, dass Eltern und Begleitpersonen als Ko-Therapeuten ebenfalls geschult werden und an den Therapien teilhaben, um die Kinder zu Hause weiter zu unterstützen. Das gilt vor allem bei jüngeren Kindern.

Redaktion: Was wird bei der Kinder-Reha gemacht?

Dr. Thomas Kapellen: Je nach Erkrankung wird ein bestimmtes therapeutisches Konzept umgesetzt. Dieses Konzept umfasst Schulungen, Sport-, Bewegungs- und Physiotherapien, psychologische Einzel- und Gruppenangebote, sozialmedizinische Beratung sowie ärztliche Betreuung.

Mit diesen Angeboten stärken die Kinder die Akzeptanz für ihre Erkrankung und können aktiv besser Therapieempfehlungen im Alltag umsetzen.

Bei Bedarf kann das Angebot individuell angepasst werden. Die Gruppen sind aufgeteilt nach verschiedenen Altersstufen, damit Kinder, Eltern oder Begleitpersonen sich jeweils untereinander austauschen können.

Redaktion: Welche Therapien gibt es bei einer Kinder-Reha?

Dr. Thomas Kapellen: Die Therapien sind individuell untershciedlich, je nach Erkrankung. Für Kinder mit der Erkrankung Adipositas (Fettleibigkeit), zum Beispiel, geht es um eine gesunde Ernährung und um viel Bewegung, die auch Spaß macht. Spezielle Trainer begleiten diese Angebote. In der Lehrküche erfahren die Kinder ganz praktisch, was gesunde Ernährung bedeutet. Sie kochen in der Gruppe gemeinsam und erleben, wie Rezepte für gesunde Gerichte einfach und lecker zubereitet werden. Mit den Psychologen können die Kinder über die Probleme mit der jeweiligen Erkrankung sprechen, Probleme sind beispielsweise die Außenseiterrolle oder Mobbing. Gemeinsam entwickeln sie dann entsprechende Strategien zum selbstbewussten Umgang mit solchen Situationen.

Für Begleitpersonen gibt es ebenfalls krankheitsspezifische ärztliche und psychologische Schulungseinheiten.

Redaktion: Warum macht eine Kinder-Reha Spaß?

Dr. Thomas Kapellen: Du merkst als Kind sofort, dass du nicht alleine bist und lernst andere Kinder mit demselben Problem kennen. Die Gemeinschaft mit anderen Kindern macht Spaß. Ob bei gemeinsamen Therapieeinheiten, in der Freizeit auf dem großen Außengelände, in der Turnhalle, im Schwimmbad oder bei Kreativangeboten kommt der Spaß nicht zu kurz.

Redaktion: Fällt die Schule in der Zeit der Kinder-Reha aus?

Dr. Thomas Kapellen: Schulpflichtige Kinder erhalten täglich ein bis zwei Schulstunden als Schwerpunktunterricht in den Kernfächern, dafür sollte man Aufgaben aus der eigenen Schule von den Lehrern mitbringen.

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