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Pflege

Individuelle, aktivierende Pflege

Die Pflege in der Rehabilitation ist ein Bestandteil des therapeutischen Teams. Seitens der professionellen Pflege werden therapeutische Maßnahmen fortgeführt. Pflegerische Maßnahmen bilden aber häufig auch erst die Grundlage, damit therapiert werden kann. „So bilden pflegerische Maßnahmen oft erst die Voraussetzung für weitere rehabilitative Maßnahmen, z. B. den Patienten so zu lagern, dass er schmerzfrei ist, Wohlbefinden durch Unterstützung bei der Körperpflege herzustellen oder ihn durch ein Gespräch psychisch zu erleichtern“ (Vohs & Winter, 1999, S. 12). Vor allem die aktivierende Pflege steht im Mittelpunkt pflegerischen Handels. Mittels der aktivierenden Pflege leistet die professionelle Pflege Hilfe zur Selbsthilfe für den Rehabilitanden. Der Patient lernt, die Krankheit zu bewältigen oder mit Krankheitsfolgen umzugehen. Die Erweiterung dieses Pflegebegriffs mittels des Pflegemodells der Fördernden Prozesspflege nach Monika Krohwinkel stellt den Kern der pflegerischen Arbeit in der MEDIAN Klinik Gyhum und des Pflegekonzeptes dar.

Pflegeleitbild

I. Leitmotiv unserer Arbeit

Eines unserer höchsten Ziele ist die Wiederherstellung und Erhaltung der Lebensqualität unserer Patienten mit ihren individuellen Besonderheiten. Wir fördern ihre Selbstständigkeit und Selbstbestimmung und unterstützen sie dabei, ihr Selbstvertrauen und ihr Selbstbild wiederzugewinnen und zu stärken. Wir streben durch ressourcenabhängige, patientenorientierte und aktivierende Pflege die Stärkung der Selbsthilfekompetenz unserer Patienten an. Wir verstehen uns als pflegerische und psychosoziale Begleiter und Berater im Dialog mit unseren Patienten und deren Angehörigen.

II. Unser Ziel

Unser Ziel ist eine sehr gute und am Bedarf des Rehabilitanden orientierte Pflegequalität. Das Ergebnis sind zufriedene Patienten, die neue Stärke, Souveränität und größtmögliche Selbstständigkeit wiedererlangt haben, um ihren Lebensalltag zu bewältigen.

III. Unser Pflegeverständnis und Menschenbild

Jeder Mensch ist einzigartig und in seiner Würde unantastbar. Wir respektieren die Persönlichkeit der Patienten unabhängig von ihrer Biografie. In unserem Pflegehandeln bemühen wir uns um die Berücksichtigung der individuellen sozialen, kulturellen und geistigen Bedürfnisse und gehen empathisch und wertschätzend auf sie ein.

IV. Unsere Verantwortung gegenüber Patienten und Angehörigen

Für uns steht der Patient als Partner im Mittelpunkt des pflegerischen Handelns. Wir verstehen uns als Betreuer, Anleiter, Berater und Vermittler für die uns anvertrauten Patienten und deren Angehörige. Zusammen mit dem Patienten nutzen und fördern wir vorhandene Ressourcen. Natürlich orientieren wir uns dabei am Pflegebedarf, um eine optimale individuelle Pflege zu gewährleisten. Das Einbeziehen des familiären Umfeldes, dessen Beratung und Anleitung sind uns wichtig, um Wissen im Umgang mit der veränderten Lebenssituation weiterzugeben und Zuversicht für die Zeit nach der Rehabilitation zu schaffen. Wir pflegen eine enge und kooperative Zusammenarbeit und Kommunikation mit allen an der Rehabilitation des Patienten beteiligten Berufsgruppen in unseren Rehabilitationskliniken.

V. Unsere pflegerischen Organisationsformen

Wir arbeiten in der Bereichspflege. Hierdurch können alle Pflegehandlungen auf die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten abgestimmt werden. Dies ist die Grundlage einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Patient und Pflegekraft und unterstützt den Behandlungsverlauf positiv. Das selbstständige und eigenverantwortliche Handeln der Patienten wird somit gefördert. Der Pflegeprozess dient uns als Instrument zur Planung und Durchführung von Pflegehandlungen. Um individuell und patientenorientiert zu pflegen, wird unsere Pflege systematisch und methodisch erbracht. Jede pflegerische Intervention wird geplant, begründet, überprüft und dokumentiert.

VI. Qualität erleben

Für uns ist eine regelmäßige Fort- und Weiterbildung selbstverständlich. Wir beschäftigen anerkannte Pflegefachberufe mit umfangreichen pflegerischen, medizinischen und psychosozialen Kenntnissen. Diese Vielfalt ermöglicht es, unsere Fähigkeiten individuell, gezielt und eigenverantwortlich einzusetzen. Die Professionalität und Qualität unserer Arbeit unterliegt der fortwährenden Überprüfung und der kontinuierlichen Verbesserung durch das Qualitätsmanagement.

Pflegestandards bilden die Grundlage für die Pflege der uns anvertrauten Menschen. Unsere hohe Pflegequalität erreichen wir durch Berücksichtigung neuester pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse und nationaler Expertenstandards und durch die Angleichung der Standards an die individuelle Pflegesituation der Patienten. Der verantwortliche und wirtschaftliche Umgang mit Ressourcen nützt uns allen.

Therapie

Basierend auf der ärztlichen Aufnahmeuntersuchung erfolgt in Gyhum die Verordnung eines individuell abgestimmten ganzheitlichen Behandlungskonzeptes auf Grundlage der MEDIAN-Therapiestandards. Die Therapien werden unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse bezogen auf die Diagnose des Patienten und die daraus resultierenden Beeinträchtigungen im Bereich der Funktionen, Strukturen, Aktivitäten und Partizipation/Teilhabe spezifisch durchgeführt. Anerkannte Therapiekonzepte/Methoden, wie zum Beispiel PNF, Bobath, Affolter, Perfetti, Akupunktur-Meridian-Massage (AMM), Fußreflexzonentherapie, manuelle Therapie, Spiegeltherapie sowie Elektrotherapie finden hierbei ihre Anwendung.

Ein individuell erstellter Therapieplan, bestehend aus Einzel- und Gruppentherapien, Vorträgen oder auch Schulungen, berücksichtigt die gemeinsam besprochenen Rehabilitationsziele und wird gegebenenfalls im Verlauf der Rehabilitation durch Rücksprache im interdisziplinären Team an die Fähigkeiten des Patienten angepasst. Ergänzend zum Behandlungskonzept besteht für die Patienten die Möglichkeit, nach einer Einweisung durch den Therapeuten diverse Eigenübungen selbstständig durchzuführen.

Therapeutische Bereiche im Behandlungsgebiet Orthopädie/Unfallchirurgie

  • Physiotherapie (z. B. Einzeltherapien, individuelle Gangschule, Schultergruppe, Bewegungsschiene, Amputationsgangschule)
  • Physikalische Therapie (z. B. Massagen, manuelle Lymphdrainage, Elektrotherapie, Wärmetherapie, kneippsche Anwendung von Güssen)
  • Sporttherapie (z. B. Muskelaufbautraining, Ergometertraining, Rückenschule, Gehtraining, Sensomotorikgruppe, Funktionsgymnastik, Bewegungsbad, Nordic Walking)
  • Ergotherapie (z. B. Einzeltherapien, Hilfsmittelberatung und -versorgung, Alltagstraining zur Funktionsverbesserung der Hand und der Schulter)
  • Ernährungsberatung (z. B. Einzelberatungen, Adipositasschulung, Vorträge und Schulungen zum Thema „Gesunde Ernährung“)
  • Psychologischer Dienst (z. B. psychologische Diagnostik und Einzelgespräche, Vorträge und Schulungen zu Themen „Umgang mit Schmerz“, Stressbewältigung, Entspannungstraining)
  • Sozialdienst (z. B. sozialrechtliche Einzelberatungen, Vorträge zum Thema „Sozialrecht“, Begleitung und Unterstützung der Patienten und Angehörigen beim Entlassmanagement)

Therapeutische Bereiche in den Behandlungsgebieten Neurologie und Geriatrie

  • Physiotherapie (z. B. Einzeltherapien, Amputationsgangschule, Neurosport, Gesundheitsbildung, Gruppen zur Funktionsverbesserung der Beinmuskulatur und -kraft)
  • Ergotherapie (z. B. Einzeltherapien, Hilfsmittelberatung und -versorgung, Alltagstraining in Form von Wasch- und Anziehtraining, Frühstückstraining, Hirnleistungstraining, Spiegeltherapie, Gelenkschutzvortrag, Gruppen zur Funktionsverbesserung der Hand und der Schulter)
  • Logopädie (z. B. Einzeltherapien, Aphasie- und Dysphagiefrühstück, Mundmotorikgruppe, Musiktherapie, diverse Gruppen zur Funktionsverbesserung der Sprache)
  • Physikalische Therapie (z. B. Massagen, manuelle Lymphdrainage, Elektrotherapie, Wärmetherapie)
  • Sporttherapie (z. B. Muskelaufbautraining, Ergometertraining, Bewegungsbad, Nordic Walking)
  • Ernährungsberatung (z. B. Einzelberatungen, Vorträge und Schulungen zum Thema „Gesunde Ernährung“)
  • Psychologischer Dienst (z. B. psychologische und neuropsychologische Diagnostik und Einzeltherapie, computergestütztes Aufmerksamkeitstraining, Schulungen zum Thema „Schutzfaktoren“, Entspannungstraining)
  • Sozialdienst (z. B. sozialrechtliche Einzelberatungen, Vorträge zum Thema „Sozialrecht“, Begleitung und Unterstützung de Patienten und Angehörige beim Entlassmanagement)

Patienten, die aufgrund ihrer Beeinträchtigungen nicht selbstständig zu den Therapien gelangen, werden durch unsere FSJ/BFDler begleitet.

Orthopädie

In der orthopädischen Rehablitationsabteilung der MEDIAN Klinik Gyhum behandeln wir Patienten mit Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Schwerpunkte stellen die Anschlussheilbehandlung (AHB) nach mehr erfahren

Neurologie

Unsere Neurologie bietet den Patienten mit schweren Schädigungen des zentralen und peripheren Nervensystems eine fachspezifische neurologische Rehabilitation in den Phasen C und D an.

Unser Behandlungsspektrum umfasst das gesamte Spektrum der neurologischen ...

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Geriatrie

Die Geriatrie ist spezialisiert auf Altersmedizin, die in Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und Pflege altersphysiologische Veränderungen berücksichtigt. Um Ihnen eine individuelle und Ihre persönlichen Stärken fördernde Therapie anbieten zu können, arbeiten in der ...

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