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Wirbelsäulenerkrankungen

Chronischer Rückenschmerz

Chronischer Rückenschmerz kann viele Ursachen haben: Fehlstatik, Bewegungsmangel, Fehlbelastung in Beruf und Sport, Normvarianten im Körperbau, Überbeweglichkeit, Stoffwechselstörungen und Unfallfolgen bis hin zu seelischen Belastungen. Häufig tragen mehrere Ursachen zu wiederkehrenden schmerzhaften Funktionsstörungen und einem vorzeitigen Verschleiß bei.

Das daraus folgende Vermeidungsverhalten mündet schließlich in die Chronifizierung, bei der es typischerweise zu einer Schmerzausbreitung bis hin zum Ganzkörperschmerz und zu einem Wirksamkeitsverlust von Schmerzmitteln kommt. Nicht selten spielen Konflikte am Arbeitsplatz ursächlich oder als Folge von Arbeitsunfähigkeit eine Rolle.

In der orthopädischen Rehabilitationsabteilung der MEDIAN Klinik Gyhum betreut Sie ein multiprofesssionelles Team aus erfahrenen Ärzten (überwiegend Fachärzten), Physio- und Sporttherapeuten, Masseuren, Psychologen, Sozialberatern sowie Pflegekräften. Ziel ist es, die Chronifizierung zu verhindern oder zu durchbrechen und wieder Zutrauen zu den eigenen körperlichen und seelischen Fähigkeiten zu gewinnen, Kondition und Ausdauer zu stärken, aktive Strategien zur Schmerzlinderung zu erarbeiten, um so wieder Alltags- und Berufsleben selbstbestimmt gestalten zu können.

Hierbei werden Umfang und Anforderungsprofil des Programms auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt und mit zunehmendem Behandlungsfortschritt in enger Abstimmung mit Ihnen zum Ende des Aufenthalts gesteigert. Sie haben die Möglichkeit, sich von Ihrem Arzt bei der Abschlussuntersuchung ein ambulantes Rehabilitationsnachsorgeprogramm (IRENA), das wir in unserem Hause anbieten, oder Nachsorgeformen wie Rehasport oder Funktionstraining, die Sie in vielen wohnortnahen Einrichtungen durchführen können, verordnen zu lassen und so den erreichten Therapieerfolg zu festigen.

Wirbelsäulenoperationen

Nach einer Wirbelsäulenoperation, z.B. einer Bandscheibenoperation, einer Erweiterung des Wirbelkanals (Dekompression) bei Spinalkanalstenose, Bandscheibenersatz oder einer Versteifungsoperation (Spondylodese, Fusion) bei Wirbelgleiten oder Wirbelbruch sind die muskuläre Stabilisierung und gegebenenfalls das ungestörte Einheilen der Implantate wesentliche Ziele der Anschlussheilbehandlung/Anschlussrehabilitation.

Je nach Umfang des Eingriffs ist das Therapieprogramm, das sich aus Physiotherapie als Einzelbehandlung, Gymnastik in Gruppen, Ergotherapie, Gangschulung, physikalischer Therapie in Form von thermischen Anwendungen und je nach durchgeführtem Eingriff Elektrotherapie und ausgewählten Formen des Ausdauer- und Gerätetrainings zusammensetzt und durch bedarfsgerechte Ergänzungsmodule erweitert wird, auf die individuelle Belastbarkeit abgestimmt.

Ergänzende thematisch relevante Vorträge (z.B. Arztvortrag über Wirbelsäulenerkrankungen, Vortrag Sozialrecht) und Einzelberatungen (Ernährung, Psychologie, Sozialberatung) runden das Angebot ab.