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MEDIAN Klinik Münchwies – Bereich Abhängigkeitserkrankungen

Unser Behandlungsangebot im Überblick

Alkoholabhängigkeit („Alkoholsucht“)
Medikamentenabhängigkeit („Medikamentensucht“)
Cannabisabhängigkeit
Pathologisches Glücksspielen (Spielsucht)

Für Abhängige von harten, illegalen Drogen sind wir nicht die richtige Einrichtung. Dies gilt ebenso für Patientinnen und Patienten, die unter Psychosen (Geisteskrankheiten) leiden, bei akuter Selbstmordgefährdung sowie bei ausgeprägten hirnorganischen Störungen (wie z. B. Demenz).

Wir sind spezialisiert auf die gleichzeitige und gleichrangige Behandlung von Sucht und psychischen/psychosomatischen Erkrankungen (Komorbidität).
Sehr oft wird das Suchtmittel eingesetzt, um ein ungelöstes Problem damit zu
bekämpfen, also zum Beispiel um zu entspannen, um selbstsicherer zu werden, um schlimme Erfahrungen zu vergessen etc. Durch den regelmäßigen Suchtmittelkonsum entstehen häufig neue und weitere Schwierigkeiten. Deshalb geht es in der Münchwieser Entwöhnungstherapie bei der Behandlung der Sucht auch intensiv um die Bearbeitung der ihr zu Grunde liegenden und durch sie verursachten Probleme. Unsere Therapie darauf spezialisiert, auch die Begleiterkrankungen der Süchte (z. B. Depressionen, Ängste etc.) schwerpunktmäßig mitzubehandeln. Daneben gilt unsere Aufmerksamkeit den bereits eingetretenen Folgeschäden. Hierbei handelt es sich häufig um gesundheitliche und soziale Schwierigkeiten, insbesondere auch im beruflichen Bereich.

Suchtmittelabhängigkeit ist behandelbar

Sucht- oder Abhängigkeitserkrankungen sind geradezu ein „Massenphänomen“ unserer heutigen Gesellschaft. Aber wir haben auch zweifellos in Deutschland eines der besten und erfolgreichsten Behandlungssysteme für Abhängigkeitserkrankungen. Dennoch fällt es den Betroffenen oft schwer, sich spezifische professionelle Hilfe zu suchen. Unser Therapiekonzept ermöglicht es, dass wir den abhängigkeitserkrankten Patientinnen und Patienten eine spezifisch auf ihre zusätzlichen Problembereiche zugeschnittene Psychotherapie anbieten können.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass es bei bestehender Substanzabhängigkeit am besten ist, eine zufriedene Suchtmittelabstinenz anzustreben, denn die Versuche, auf Dauer wieder unproblematisch mit dem Suchtmittel umzugehen, schlagen in aller Regel fehl und bringen eine Fülle weiterer gesundheitlicher, sozialer und seelischer Probleme mit sich. Ziel ist und bleibt es also, das erste Glas stehen zu lassen.

Wir behandeln Patientinnen und Patienten, bei denen eine Alkoholabhängigkeit, eine Medikamentenabhängigkeit oder eine Cannabisabhängigkeit vorliegt, weiterhin auch pathologische Glücksspieler, bei denen das Glücksspiel süchtigen Charakter hat.

Wir wissen aus einer Vielzahl von Untersuchungen, dass unsere Therapie wirkt. Die Ergebnisse der Nachuntersuchungen zeigen, dass 60% der PatientInnen, die in der Abhängigkeitsabteilung eine Therapie regulär durchgeführt haben, weiterhin frei von ihrem Suchtmittel bleiben.