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MEDIAN Klinik Münchwies - Burnout

„Burnout“ ist in den letzten Jahren zu einem populären und umgangssprachlich gängigen Begriff geworden. Eine Vielzahl von Medienberichten und Ratgebern zur Selbsthilfe beschäftigen sich damit. Die alltagssprachliche Verwendung unterscheidet sich jedoch von dem wissenschaftlichen Begriff. Obwohl die Arbeits- und Leistungsfähigkeit schwer beeinträchtigt sein können, ist das Burnout-Syndrom als Krankheit im eigentlichen Sinn nicht anerkannt. Der Begriff umspannt das weite Feld von Überarbeitung bis hin zur Depression.

In aller Regel wird die Burnout-Symptomatik im Zusammenhang mit arbeitsbezogenen Problemen und Belastungen gesehen. Als Kernmerkmale des Burnout-Syndroms gelten:

Emotionale Erschöpfung („Nicht mehr können“) Depersonalisierung oder Zynismus (Gleichgültigkeit gegenüber anderen) Reduzierte persönliche Leistungsfähigkeit („Nicht mehr genügen“)

Wenn Gesundheit, Wohlbefinden und Arbeitsfähigkeit eines Menschen in umfassender Weise beeinträchtigt sind, so ist es auch erforderlich, dass die Therapie umfassend ansetzt. Nicht nur den Symptomen, sondern der gesamten Person, mit ihren Einstellungen, den individuellen Fähigkeiten und Ressourcen sowie bestehenden Einschränkungen gilt die Aufmerksamkeit und das professionelle Handeln. Die eigene Verausgabungsbereitschaft, eventuelle perfektionistische Ideale sind deshalb zu hinterfragen, gleichzeitig kann das Selbstvertrauen in eigene Stärken gezielt gefördert werden. Die Erarbeitung von Zeitmanagement und Stresstoleranz gehören ebenso zur Therapie, wie Entspannungsverfahren und der Ausgleich durch sportliche Betätigung.

In der Therapie des Burnout-Syndroms nutzen wir auch unser Behandlungskonzept „Problembewältigung am Arbeitsplatz“ (siehe dort) und falls erforderlich auch die Therapieangebote der Depressionsbehandlung. Wenn keine begleitende stoffgebundene Suchterkrankung besteht, erfolgt die Aufnahme in der Abteilung für psychische und psychosomatische Erkrankungen.