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Behandlungsgebiete

Wie behandeln wir

Wir arbeiten nach einem integrativ-verhaltenstherapeutischen Konzept.

Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen sowie die Ergebnisse eigener Studien belegen die sehr gute bis gute Wirksamkeit dieser Psychotherapiemethode. Am besten untersucht und nachgewiesen ist die Wirksamkeit kognitiv-behavioraler Therapie. Dieser Tatsache werden wir in unserem integrativ-verhaltenstherapeutischen Konzept in besonderer und bevorzugter Weise gerecht.

Behandlungsschwerpunkte

Wen behandeln wir

Die MEDIAN Klinik Schweriner See behandelt Patienten mit folgenden Erkrankungen:

  • Affektive, neurotische Störungen sowie Belastungsstörungen (z. B. Depressionen, Angststörungen, Zwänge, Erschöpfungszustände).
  • Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen (insbesondere Essstörungen)
  • Persönlichkeitsstörungen, Störungen der Impulskontrolle, pathologisches Glücksspielen und pathologischer PC-/Internet-Gebrauch
  • Somatoforme Störungen (z.B. psychovegetative und funktionelle Störungen...)
  • Alkohol- und Mediakamentenabhängigkeit bei Frauen und Männern ab dem 18. Lebensjahr nach abgeschlossener Entzugsbehandlung.

Besonderheiten unseres Behandlungskonzeptes:

  • Behandlung von Patienten mit Depressionen
  • Behandlung von Patienten mit Pathologischem PC- / Internetgebrauch
  • Behandlung von Patienten mit Pathologischem Glücksspielen
  • Behandlung von Patienten mit Essstörungen (Adipositas, Bulimia und Anorexia nervosa)
  • Behandlung von Patienten mit Beikonsum illegaler Drogen
  • Behandlung von Abhängigkeitskranken im höheren Lebensalter
  • Behandlungskonzept für Risikoberufsgruppen im öffentlichen und Staatsdienst
  • Behandlung von Patienten bei Mitnahme eines Kindes

Therapiekonzept

Das Therapiekonzept stützt sich auf eine langjährige praktische und theoretisch-wissenschaftliche Erfahrung in der Behandlung alkohol- und medikamentenabhängiger sowie psychosomatisch erkrankter Patienten.

Dieses Konzept ist das Ergebnis vieler Anregungen und Diskussionen mit Patienten, Mitarbeitern, den niedergelassenen Kollegen und Kollegen anderer Fachkliniken, den Kosten- und Leistungsträgern und nicht zuletzt den Beratungsstellen, Gesundheitsämtern und Selbsthilfegruppen.


Die MEDIAN Klinik Schweriner See ist für die Behandlung Alkohol- und Medikamentenabhängiger sowie psychosomatisch Kranker konzipiert. Über die Behandlung dieser Patientengruppen unter einem Dach liegen vielfältige positive Erfahrungen vor, die in unserem Konzept Berücksichtigung finden. Bei beiden Gruppen von Störungsbildern ist eine multifaktorielle Genese anzunehmen, so dass deren Rehabilitation gleichzeitig auf der körperlichen, psychischen und sozialen Ebene einsetzen muss.

Bis die Patienten beider Behandlungsgruppen in die MEDIAN Klinik Schweriner See zur stationären Rehabilitation aufgenommen werden können, haben die meisten schon eine lange Leidensgeschichte hinter sich. Fast 50 Prozent unserer Alkohol- und Medikamentenabhängigen sind länger als 10 Jahre abhängig. Sie haben oft eine Vielzahl von Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten wegen alkoholbedingter Folgeerkrankungen und Unfällen durchgemacht, ohne dass ihre eigentliche Erkrankung, die Abhängigkeit, diagnostiziert wurde.

Ähnlich ergeht es vielen psychosomatisch erkrankten Patienten, die erst einen jahrelangen Weg durch das Gesundheitswesen gehen, ehe sie zur stationären Behandlung in eine psychosomatische Fachklinik kommen. Die in der Fachliteratur dokumentierte etwa siebenjährige Zeitdauer von der Erstkonsultation bei einem Arzt bis zur Aufnahme in einer psychosomatischen Fachklinik findet auch bei den Patienten der MEDIAN Klinik Schweriner See Bestätigung.

Die Patienten beider Störungsbilder stehen zu über 90 Prozent im erwerbsfähigen Alter, so dass neben dem langen Leiden der Patienten und ihrer Angehörigen auch erhebliche volkswirtschaftliche Kosten durch Arbeitsausfallzeiten entstehen.


Informieren Sie sich über die Details der Behandlung in unserem

Therapeutische Ausrichtung

Behandlungsansätze

In den verhaltenstherapeutischen Schwerpunkten sind Ansätze aus anderen psychotherapeutischen Richtungen berücksichtigt.

Anerkannte und bewährte Therapieansätze gibt es aus der Psychoanalyse, der Tiefenpsychologie und der Verhaltenstherapie. Am besten untersucht und nachgewiesen ist die Wirksamkeit kognitiv-behavioraler Therapie. Dieser Tatsache werden wir in unserem integrativ-verhaltenstherapeutischen Konzept in besonderer und bevorzugter Weise gerecht.


Medizinische Betreuung

Bei der Aufnahme erfolgt eine umfassende körperliche, neurologische und psychiatrische Untersuchung. Die notwendigen Laborparameter werden bestimmt und ein EKG abgeleitet. Zusätzliche Untersuchungen werden bei Notwendigkeit von unseren Internisten durchgeführt. Diese Untersuchungen werden auf der Aufnahmestation, der medizinischen Zentrale, vorgenommen. Hier erfolgt auch die Medikamentenausgabe.

In den Wohnbereichen führen die leitenden ärztlichen Mitarbeiter wöchentliche Oberarztvisiten durch. Zusätzlich werden von den Bezugsärzten Sprechstunden angeboten und Akutversorgungen durchgeführt. Notwendige Konsultationen bei anderen Fachärzten werden von der medizinischen Zentrale organisiert. Hier ist insbesondere die enge Kooperation mit niedergelassenen Orthopäden hervorzuheben. Eine zahnärztliche Versorgung ist in Lübstorf vorhanden.


Psychotherapeutische Betreuung

Psychotherapeutische Behandlungen werden in der Klinik ausschließlich von Ärzten und Psychologen durchgeführt. Bereits am Aufnahmetag hat jeder Patient den ersten Gesprächskontakt zu einem Bezugstherapeuten. Im gesamten Behandlungsverlauf bildet der Bezugstherapeuten-Patienten-Kontakt die Verbindung zwischen dem Behandlungsangebot der Klinik und der individuellen Problematik des Patienten.

Nach medizinischer Funktionsdiagnostik und psychologischer Diagnostik erstellt der Bezugstherapeut unter Einbeziehung aller somatischen sowie psychologischen Erkenntnisse eine Verhaltensanalyse und ein funktionales Bedingungsmodell der Gesamtsymptomatik. Beides ist Ausgangspunkt für den gemeinsam mit dem Patienten zu erstellenden Therapieplan. Im Therapieprozess werden die Therapieverlaufsfaktoren systematisch aufeinander bezogen, mit den erarbeiteten Therapiezielen abgestimmt und in konkrete therapeutische Veränderungsstrategien umgesetzt. Therapeutischerseits wird der Patient während der stationären Behandlung darin gefördert, zum Experten seiner eigenen Problematik zu werden und selbst Verantwortung zu übernehmen, um über selbstkontrollierte korrigierende Erfahrungen gewünschte Veränderungen herbeiführen zu können.

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