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Selbstunsicherheit

Wenig Zutrauen, Schüchternheit und Gehemmtheit resultiert aus den Erfahrungen, die uns von Kindheit an geprägt haben und die ein Gefühl hinterlassen haben, dass mit uns etwas nicht stimmt und dass wir nicht in Ordnung sind. Ein geringes Selbstwertgefühl, Selbstunsicherheit und Selbstzweifel sind zwar keine eigenständigen psychischen Störungen, sie können jedoch im Rahmen von anderen psychischen Störungen (z.B. Depressionen, Ängste) als Beschwerden auftreten und beeinträchtigend erlebt werden.

Selbstsicherheit bedeutet, sich seiner selbst sicher zu sein, seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu kennen, seiner eigenen Wahrnehmung und seinen Gefühlen zu vertrauen, auch unabhängig von der Meinung anderer. Die gute Nachricht ist: Selbstsicherheit lässt sich durch Üben verbessern. 

Therapie

Im Rahmen unserer Einzel- und Gruppentherapien in unserer Klinik lernen Menschen  mit lange bestehenden oder zeitweise auftretenden Selbstwertproblemen eigene Bedürfnisse und Gefühle besser wahrzunehmen und sich für sich und die eigenen Belange einzusetzen. Mit Unterstützung durch unser Therapeutenteam und die  Mitpatienten lernen Sie sich zu behaupten, Erfolgserlebnisse zu realisieren und in gleichberechtigten Austausch mit anderen Menschen zu treten. Diese korrigierenden Erfahrungen sollen dazu ermutigen, selbstwertstabilisierende Herausforderungen während der Rehabilitation und in der Zeit danach zu erproben, z.B. Kritik zu äußern, Rechte einzufordern, sich zu trauen, vor anderen zu sprechen bzw. eine Meinung zu vertreten etc. Hierzu besteht auch die Möglichkeit, neue Verhaltensweisen zum Aufbau von sozialer Kompetenz in Rollenspielen zu erproben.