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Ihr Weg zum MEDIAN Ambulanten Gesundheitszentrum Leipzig

Je nach Kostenträger und Reha-Form sind die Wege zur Beantragung unterschiedlich.

Wir geben Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Beantragungsformen, gegliedert nach den möglichen Kostenträgern.

Als Faustregel gilt: sind Sie als Patient im erwerbsfähigen Alter und ist durch Ihre Erkrankung die Erwerbsfähigkeit bedroht, oder droht  eine Verminderung der Erwerbsfähigkeit, dann ist in der Regel der Rentenversicherungsträger zuständiger Kostenträger.

Patienten, die noch nicht oder nicht mehr im erwerbsfähigen Alter sind, erhalten Leistungen der ambulanten Rehabilitation im Regelfall durch die gesetzliche Krankenkasse.

Wenn Sie sich über die Zuständigkeit Ihrer Rehabilitation unklar sind, gibt Ihnen Ihre Krankenkasse gerne nähere Auskünfte.

Ebenso stehen Ihnen unsere Mitarbeiter aus dem Reha-Service für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Deutsche Rentenversicherung (DRV)

Beantragung der Anschlussheilbehandlung (AHB)

Die Beantragung der Anschlussheilbehandlung (AHB) erfolgt über den behandelnden Krankenhausarzt in Kooperation mit dem Klinik-Sozialdienst während Ihres Aufenthaltes im Krankenhaus.

Nach Bewilligung des Antrages durch den zuständigen Rentenversicherungsträger ist die Durchführung der AHB möglich.

Der Termin für den Beginn der ambulanten Anschlussheilbehandlung wird Ihnen durch unseren Reha-Service mitgeteilt.

Zwischenzeitlich ist in verschiedenen Fällen eine Heilmittelbehandlung (z.B. Krankengymnastik, Manuelle Lymphdrainage) angezeigt.

Beantragung von Heilverfahren (HV)

Für ein Heilverfahren bei der Rentenversicherung ist in jedem Fall ein Antrag notwendig. Dieser wird von Ihnen und Ihrem behandelnden Arzt gemeinsam ausgefüllt.

Bei dem Antrag ist zu beachten, dass die Formulare G100 und G110 vom Patienten selbst auszufüllen sind. Das Formular G120 lassen Sie sich bitte bei Ihrer Krankenkasse bescheinigen. Dies kann in den Geschäftsstellen erfolgen und beinhaltet Ihre Arbeitsunfähigkeitszeiten der letzten drei Jahre.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Beantragung der Anschlussrehabilitation (AR)

Die Beantragung der Anschlussrehabilitation erfolgt über den behandelnden Krankenhausarzt in Kooperation mit dem  Klinik-Sozialdienst während Ihres Aufenthaltes im Krankenhaus.

Der Antrag wird direkt vom Krankenhaus an die Krankenkasse weitergeleitet. Der Reha-Beginn wird Ihnen nach Eingang der Kostenzusage Ihrer Krankenkasse durch den Reha-Service des MEDIAN Ambulanten Gesundheitszentrums Leipzig mitgeteilt.

Beantragung der ambulanten Rehabilitation

Für eine Ambulante Rehabilitation der Krankenkasse ist in jedem Fall ein Antrag notwendig. 

Der Antrag darf nur durch einen Arzt ausgefüllt werden, der über eine entsprechende Qualifizierung verfügt. Bitte sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt  über eine Beantragung.

Private Krankenversicherung (PKV)

Beantragung der privaten ambulanten Rehabilitation

Die Kostenübernahme für eine ambulanten Rehabilitation beantragt das MEDIAN Ambulante Gesundheitszentrum Leipzig bei der privaten Krankenversicherung. Vorab wird mit dem leitenden Arzt des Fachbereiches Kardiologie ein Aufnahmetermin und wegweisendes Gespräch geführt und im Anschluss der Kostenübernahmeantrag an die private Krankenversicherung gesandt. Der Aufnahmetermin kann mit dem Reha-Service des MEDIAN Ambulanten Gesundheitszentrums Leipzig vereinbart werden.

Die verschiedenen Reha-Kostenträger der Rentenversicherung (Deutsche Rentenversicherung Bund, Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland, Deutsche Rentenversicherung Knappschaft - Bahn - See) haben zur Sicherung und Vertiefung der erreichten Ergebnisse der vorher durchgeführten Rehabilitation - Anschlussheilbehandlung oder allgemeines Heilverfahren - verschiedene Nachsorge-Programme entwickelt.

Im MEDIAN Ambulanten Gesundheitszentrum Leipzig können Patienten die Reha-Nachsorge in der Kardiologie über die DRV Bund, DRV Mitteldeutschland, DRV Knappschaft - Bahn - See durchführen. Das IRENA-Programm wird vom behandelnden Reha-Arzt zum Ende des Aufenthaltes in der Rehabilitationseinrichtung empfohlen.

Inhaltlicher und zeitlicher Rahmen sowie die konkrete Nachsorgeeinrichtung werden durch das Ärzteteam der Rehabilitationsklinik empfohlen und vor Ort endgültig abgestimmt.

Es können maximal 24 Termine mit einer jeweiligen Zeitdauer von 90 bis max. 120 Minuten in Anspruch genommen werden. Dabei sind pro Woche 2 bis 3 Termine vorgesehen. Die Dauer und tageszeitliche Organisation der Maßnahme richtet sich nach der individuellen Situation (Belastbarkeit, funktionelle Einschränkungen und Berufstätigkeit) des Patienten. Eine Zuzahlung ist von den Versicherten nicht zu leisten.

Inhalt der Reha-Nachsorge

Die Inhalte der kardiologischen Reha-Nachsorge sind abhängig von der Erkrankung des Patienten und der Empfehlung und Verordnung des Arztes.

Zugangsvoraussetzungen:

  • Zum Entlassungszeitpunkt aus der Rehabilitation ist ein Leistungsvermögen von mehr als 3 Stunden auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorhanden.
  • Der Anfahrtsweg darf in der Regel max. 30 km oder 45 min Fahrzeit betragen. Der Versicherte bekommt einen Fahrkostenzuschuss, außer Patienten der DRV M, von der Nachsorgeeinrichtung ausgezahlt.
  • Die Nachsorgeleistungen sind wegen ihres zeitlich geringen Umfangs berufsbegleitend durchführbar. Ein Anspruch auf Übergangsgeld besteht deshalb nicht.
  • Der Beginn muss spätestens drei Monate nach Ende der Reha-Maßnahme terminiert sein. Berufliche und/oder private Gründe rechtfertigen keine Aufnahme der Nachsorge außerhalb der Drei-Monats-Frist.
  • Die Nachsorge muss innerhalb der ersten sechs Monate nach Entlassung aus der Rehabilitationseinrichtung abgeschlossen sein.

Ausschlusskriterien:

  • Restleistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder der zuletzt ausgeübten Tätigkeit von unter 3 Stunden
  • Bezug oder Antrag einer Erwerbsminderungsrente oder BU / EU-Rente
  • Bezug oder Antrag einer Altersrente von wenigstens 2 /3 der Vollrente

Rehaformen und Ablauf der ambulanten Rehabilitation

Genau so vielfältig wie die individuelle Krankengeschichte und die persönlichen Lebensumstände, sind auch die von den unterschiedlichen Kostenträgern angebotenen Leistungen der ambulanten Rehabilitation.

Wir wollen Ihnen einen Überblick geben und helfen, den für Sie zuständigen Kostenträger zu ermitteln.

Leistungen der Deutschen Rentenversicherung (DRV)

Anschlussheilbehandlung (AHB)

Die Anschlussheilbehandlung ist eine intensive Nachbehandlung im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt mit oder ohne Operation. Diese Leistung kann bis zu sechs Wochen nach Entlassung aus dem Krankenhaus begonnen werden.

Die kardiologische Anschlussheilbehandlung umfasst 15 Behandlungstage und wird an fünf Tagen pro Woche (Montag bis Freitag) mit einer täglichen Therapiezeit von 4 bis 6 Stunden durchgeführt.

Heilverfahren (HV)

Das Heilverfahren richtet sich an Personen, die wegen gesundheitlicher Probleme den Belastungen am Arbeitsplatz oder des Alltags nicht mehr gewachsen sind und eine längere Krankschreibung erfolgt oder droht. Das Rehabilitationsziel besteht darin, den Patienten nach einer akuten oder chronischen Erkrankung für die Belastungen am Arbeitsplatz und des Alltags zu stärken. 

Ein kardiologisches Heilverfahren umfasst 15 Behandlungstage und wird an fünf Tagen pro Woche (Montag bis Freitag) mit einer täglichen Therapiezeit von 4 bis 6 Stunden durchgeführt.

Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)

Anschlussrehabilitation (AR)

Die Anschlussrehabilitation ist eine intensive Nachbehandlung im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt mit oder ohne Operation. Diese Leistung kann bis zu sechs Wochen nach Entlassung aus dem Krankenhaus begonnen werden. 

Der Therapieumfang für die ambulante Anschlussrehabilitation ist von der Genehmigung der Krankenkasse abhängig. Die AR wird an drei bis fünf Tagen, abhängig von der körperlichen Belastbarkeit, und einer Therapiezeit von 3 bis 6 Stunden je Behandlungstag durchgeführt. Für eine ambulante Anschlussrehabilitation ist eine Zuzahlung in Höhe von 10,00 € pro Behandlungstag für längstens 28 Tage im Kalenderjahr zu leisten. Die Patienten werden gebeten zu Beginn der AR Rechnungen über bereits geleistete Zuzahlungen im Krankenhaus oder den Befreiungsausweis der Krankenkasse vorzulegen. Die Zuzahlung muss nur für die Tage geleistet werden, die der Patient tatsächlich im Haus ist.

Für Fragen zur Zuzahlung stehen die Mitarbeiter des Reha-Service gerne zur Verfügung.

Ambulante Rehabilitation

Die ambulante Rehabilitation richtet sich an Personen, die wegen gesundheitlicher Probleme den Belastungen des Alltags nicht mehr gewachsen sind und eine längere Krankschreibung erfolgt oder droht.  Das Rehabilitationsziel besteht darin, die Patienten nach einer akuten oder chronischen Erkrankung für ihren Alltag zu stärken.

Eine kardiologische ambulante Rehabilitation kann flexibel gestaltet werden und in das gesellschaftliche Leben der Patienten integriert werden. Der Therapieumfang für die ambulante Rehabilitation ist von der Genehmigung der Krankenkasse abhängig. Die Rehabilitation wird an drei bis fünf Tagen, abhängig von der körperlichen Belastbarkeit, und einer Therapiezeit von 3 bis 6 Stunden je Behandlungstag durchgeführt. Für eine ambulante Rehabilitation ist eine Zuzahlung in Höhe von 10,00 € pro Behandlungstag für längstens 28 Tage im Kalenderjahr zu leisten. Die Zuzahlung muss nur für die Tage geleistet werden, die der Patient tatsächlich im Haus ist.

Für Fragen zur Zuzahlung stehen die Mitarbeiter des Reha-Service gerne zur Verfügung.

Leistungen der Privaten Krankenversicherung (PKV)

Bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und/oder nach Operationen kann durch den Arzt eine intensivierte Behandlung in Form einer ambulanten Rehabilitation empfohlen  werden.

Die Kostenübernahme die ambulante Rehabilitation beantragt entweder das Krankenhaus oder das MEDIAN Ambulante Gesundheitszentrum Leipzig bei der privaten Krankenversicherung. Dafür wird ein ärztliches Aufnahmegespräch vereinbart und bei diesem werden der Therapieplan und der Kostenübernahmeantrag fertig gestellt.

Dabei werden individuell den medizinischen Notwendigkeiten entsprechend, verschiedene Elemente der ambulanten Rehabilitation unter Mitwirkung des interdisziplinären Reha-Teams (Ärzte, Physio-/ Ergo-/ Sporttherapeuten, Psychologen, Ernährungsberatern u.w.) umgesetzt.

Die ambulante Rehabilitation wird zwischen drei bis fünf Mal wöchentlich mit einer Therapiezeit von 4 bis 6 Stunden durchgeführt. Ärztliche Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Privat-Reha finden regelmäßig statt. Die Gesamtzahl der notwendigen Therapietage wird durch den persönlichen Heilverlauf und die Notwendigkeit zur komplexen Behandlung bestimmt.