Kontakt

Wir freuen uns auf Ihren Anruf unter:

+49 (0)211 / 93432101

MEDIAN AGZ Düsseldorf - Persönlichkeitsstörungen

Wenn das Denken, Fühlen und Verhalten aus dem Rahmen fällt

Menschen sind unterschiedlich – ihre von vielen Faktoren geprägten Persönlichkeiten machen das Leben bunt und interessant. Problematisch wird es, wenn deutlich abweichende Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster zu einer Persönlichkeitsstörung führen, die erhebliche psychische, psychosomatische und soziale Folgen hat. Menschen mit beispielsweise paranoiden, schizoiden, zwanghaften, narzisstischen oder Borderline-Persönlichkeitsstörungen sollten therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen.

Was ist eine Persönlichkeitsstörung?

Persönlichkeitsstile wie z.B. „gewissenhaft“, „sensibel“ oder „selbstbewusst“ beschreiben ein charakteristisches Muster der Art und Weise, in der man denkt, fühlt und handelt. Der eigene Persönlichkeitsstil prägt die Beziehung zum Partner, zu den Kindern oder zum Chef und im Besonderen zu sich selbst, er trägt dazu bei, welche Arbeit uns liegt, wie wir mit Konflikten umgehen und vieles mehr. Eine Persönlichkeitsstörung liegt dann vor, wenn ein Mensch bestimmte Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster in einer Form aufweist, die merklich von den Erwartungen der persönlichen und sozialen Umgebung abweicht. Weiterhin müssen diese extremen Persönlichkeitszüge seit der Kindheit und Jugendzeit vorliegen, das daraus resultierende Verhalten in vielen persönlichen und sozialen Situationen unflexibel und wenig angepasst sein und in klinisch bedeutsamer Weise zu Leiden oder Beeinträchtigung in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Bereichen führen.

Die Diagnostik von Persönlichkeitsstörungen erfolgt in zwei Schritten: Zur Diagnosestellung müssen zunächst diese allgemeinen Kriterien für das Vorliegen einer Persönlichkeitsstörung erfüllt sein. Erst dann können die individuellen Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster anhand spezieller Kriterien einem spezifischen Persönlichkeitstyp zugeordnet werden.

Welche Folgen kann eine Persönlichkeitsstörung haben?

Die psychischen, psychosomatischen und sozialen Krankheitsfolgen bei Patienten mit Persönlichkeitsstörungen sind vielfältig; Betroffene berichten oft über die unterschiedlichsten Beschwerden und Probleme. So ist z.B. die zwanghafte Persönlichkeitsstörung durch ein Muster von ständiger Beschäftigung mit Ordnung, Perfektionismus und Kontrolle gekennzeichnet. Menschen mit einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung sind wegen ihrer perfektionistischen Neigung und der ständigen Besorgtheit, ob die eigenen Leistungen gut genug sind und ob man das Richtige tut, gefährdet, weitere psychische und psychosomatische Erkrankungen zu bekommen. Persönlichkeitsstörungen können sich auch entscheidend auf die Qualität von persönlichen Beziehungen zu anderen Menschen auswirken und Freundschaften und Partnerschaften sowie das Familienleben ungünstig beeinflussen. Ein weiterer Bereich betrifft die berufliche Situation, also z.B. die Art, wie jemand Aufgaben ausführt, Entscheidungen trifft, wie der Betroffene auf Kritik reagiert, Regeln befolgt oder mit anderen zusammenarbeitet. Oft ist die berufliche Biografie erschwert, sodass es sinnvoll ist, weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu etablieren.

Therapie

Da Persönlichkeitsstörungen definitionsgemäß bereits seit der Jugend vorliegen, ist eine Veränderung nur kleinschrittig und in enger Zusammenarbeit zwischen dem Betroffenen und dem therapeutischen Team möglich. Dabei stehen neue Erfahrungen von Bindung, Kommunikation, Wertschätzung und Anerkennung im Vordergrund. Wir bieten Ihnen im MEDIAN AGZ in Düsseldorf die Möglichkeit, kleinschrittig neue Verhaltensweisen in sicherem Umfeld zu erproben und schließlich in Ihren Alltag zu übertragen. Bitte nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf, wenn Sie weitere Fragen haben. Informationen zu unserem therapeutischen Angebot finden Sie hier.