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Die Behandlung von Herzrhythmusstörungen

Zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen gehört das Vorhofflimmern. Dieses tritt meist im Rahmen von Herzerkrankungen wie der koronaren Herzkrankheit, RAM von Herzklappenfehlern, Bluthochdruckherz und im Rahmen einer Herzschwäche auf. Manchmal findet man jedoch keine strukturelle Herzerkrankung.

Ein Vorhofflimmern kann ohne Symptome auftreten.

Die häufigsten Beschwerden die Patienten mit neu aufgetretenem Vorhofflimmern haben sind ein starkes Herzklopfen, eventuell bis zum Hals, Herzrasen, unregelmäßiger Pulsschlag, Unwohlsein, Leistungseinschränkung und Luftnot.

In der Regel versucht man ein neu aufgetretenes Vorhofflimmern entweder mit Medikamenten oder mithilfe eines Elektroschocks (sogenannte Kardioversion) zu beenden und den natürlichen Herzrhythmus wiederherzustellen. in bestimmten Fällen kann auch versucht werden im Rahmen einer elektrophysiologischen Untersuchung eine sogenannte Ablation durchzuführen, um ein Wiederauftreten des Vorhofflimmerns zu verhindern.

Manchmal gelingt dies jedoch nicht und die Patienten müssen dauerhaft mit Vorhofflimmern leben. Bei immer wieder auftretendem oder dauerhaft bestehendem Vorhofflimmern muss eine Blutverdünnungstherapie durchgeführt werden. Dies erfolgt entweder mit Marcumar oder einem der neueren Blut Gerinnungshemmer wie zum Beispiel Xarelto, Eliquis, Pradaxa oder Lixiana.

Auch nach Herzoperationen kommt es des Öfteren zu Vorhofflimmern. Im Rahmen der Rehabilitation zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen in der MEDIAN Klinik am Burggraben Bad Salzuflen überwachen wir die Herzpatienten bezüglich ihres Herzrhythmus unter anderem bei dem kontrollierten Ergometertraining. Zusätzlich könne Langzeit-EKG Untersuchung über 24 Stunden durchgeführt werden. Die medikamentöse Therapie kann angepasst werden. Mit den umliegenden Krankenhäusern besteht eine enge Kooperation, falls eine sogenannte Kardioversion erforderlich ist.

Auch nach Behandlung einer sogenannten Ablation bei Vorhofflimmern kann eine Rehabilitation erforderlich sein. Hier werden die Patienten auch engmaschig überwacht. Es wird versucht, die Patientin wieder an ihre alte Leistungsfähigkeit heranzuführen.

Auch Patienten mit anderen Herzrhythmusstörungen können in der MEDIAN Klinik am Burggraben Bad Salzuflen, nahe Bielefeld, behandelt werden. Insbesondere nach Implantation eines Herzschrittmachers oder eines Defibrillators.

Symptome von Herzrhythmusstörungen

  • Langsamer, schneller oder stolpernder Herzschlag (Herzrasen, Herzklopfen)
  • Aussetzen des Herzschlags (fühlbare Schlagpause) oder Spüren des Herzschlags bis in den Hals
  • Brustenge-Beschwerden
  • Kollaps und Bewusstseinsverlust

Ursachen von Herzrhythmusstörungen

  • Herzerkrankungen wie Herzinfarkt, Koronare Herzkrankheit (KHK) oder Herzentzündungen
  • Andere Erkrankungen wie Schilddrüsenfunktionsstörungen, niedriger oder zu hoher Blutdruck und fieberhafte Infektionserkrankungen
  • Belastende Situationen wie Stress und hohe Emotionalität sowie Alkohol- und Drogenkonsum, Rauchen oder übermäßiger Genuss von Koffein oder Tein
  • Nebenwirkung von Medikamenten (z.B. Schilddrüsenhormonen oder Antidepressiva)

Behandlung von Herzrhythmusstörungen in der MEDIAN Klinik am Burggraben Bad Salzuflen

  • Heranführen an eine regelmäßige körperliche Aktivität unter regelmäßiger EKG-Kontrolle
  • Umgang mit der Erkrankung
  • Die Grunderkrankung wird mitbehandelt und es finden Schulungen zu der Erkrankung statt
  • Überprüfung der medikamentösen Therapie

Nach Schrittmacherimplantation:

  • Wundkontrolle
  • Überprüfung der Belastbarkeit 
  • Überprüfung der Funktion (ggf. in Kooperation)
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