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Burnout-Syndrom

Engagierte Menschen – oft unter Druck

Zunehmend komplexere Arbeitsanforderungen und Arbeitsverdichtung führen dazu, dass sich immer mehr Menschen bis auf das Äußerste fordern und überfordern.

Anhaltender Stress, der nach und nach alle Leistungsreserven verbraucht, kann zu einem Burnout-Syndrom führen. Intensiv beschäftigt sich die sogenannte Stressmedizin mit diesen Phänomenen.

Die Ursachen liegen in einem jahrelangen Missverhältnis zwischen den Leistungsanforderungen an sich selbst, den Anforderungen der beruflichen und privaten Umwelt, dem eigenen Energiehaushalt und den erlernten Bewältigungsstrategien. 

Auf der körperlichen Ebene zeigen sich Symptome wie anhaltende Müdigkeit, Erschöpfung, Schlafstörungen, häufige Infekte, Muskelverspannungen, Schmerzen und sog. Somatisierungsbeschwerden.

Auf der psychischen Ebene quälen die Betroffenen Unzulänglichkeitsgefühle, Versagens- und Existenzängste, Hilflosigkeit, Resignation, der Wunsch nach Rückzug und Schlafstörungen.

Besonders gefährdet sind auch Lehrer, die mit hohen Idealvorstellungen in den Beruf gegangen sind und hohe Leistungsansprüche haben. Sie werden mit den Folgen einer sich immer rascher verändernden Gesellschaft konfrontiert. Bei Fehlentwicklungen sollen sie korrigierend eingreifen. Gleichzeitig wird ihnen Autorität und Kompetenz immer weniger zuerkannt. Je nach Situation sind sie entweder „für alles" verantwortlich oder sollen sich z.B. den Interessen der Eltern weitgehend unterordnen. So entwickelt sich gerade bei engagierten und motivierten Lehrern mehr und mehr das Gefühl, unmögliches machen zu müssen. Alltägliche Bewältigungsstrategien, wie Selbstdisziplin und Durchhalteparolen versagen und münden in Selbstzweifel und inneren Rückzug. Ganz ähnliche Mechanismen sind bei Polizeibeamten/Feuerwehrbeamten oder Beamten in Kommunen festzustellen.

Ziele und Konzept der Behandlung:

In unserem spezifischen Konzept bieten wir konkrete Anleitungen zur individuellen „Psychohygiene", in dem wir in tiefenpsychologisch fundierter Einzeltherapie nach einem klärungs- und lösungsorientiertem Ansatz arbeiten und in Verbindung mit einer psychodynamischen Gesprächsgruppe und einer körperorientierten Gruppentherapie, Bewältigungsstrategien zu entwickeln helfen. Zum Behandlungskonzept gehören ebenso Entspannungsverfahren, physikalische Behandlungen und ein aufbauendes, körperliches Training.

Behandlungsziele sind:

  • Analyse der individuellen Belastungsquellen (intrapsychische, interpersonelle, institutionelle Faktoren).
  • Differenzierte Selbst- und Fremdwahrnehmung.
  • Förderung von Abgrenzungsfähigkeit.
  • Verbesserung der Beziehungsfähigkeit, des Freizeitverhaltens und der Regenerationsfähigkeit.
  • Stärkung des Selbstbewusstseins und des Selbstwirksamkeitserlebens: Sich erden – spüren - handeln.

Ansprechpartner:
Dr. med. Alexander Schweppe