Qualität der Betreuung Note 1,9
Unsere Patientinnen und Patienten bewerten unsere ärztliche Betreuung während der psychosomatischen Reha mit der Note 1,9.
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Der Begriff Psychosomatik leitet sich von den beiden griechischen Wörtern Psyche (Seele) und Soma (Körper) ab. Die psychosomatische Behandlung berücksichtigt seelische, soziale und körperliche Aspekte der Erkrankung. Dabei wird für jeden Patienten ein individuelles Behandlungsangebot entwickelt.
Fast alle Krankheiten äußern sich sowohl auf körperlicher als auch seelischer Ebene. Ebenso beeinflussen sich psychisches und körperliches Befinden wechselseitig. Die Psychosomatik ist das medizinische Fachgebiet, das sich mit der Behandlung von Krankheiten befasst, bei denen psychische Faktoren besonders im Vordergrund stehen.
Was wir behandeln
Die MEDIAN Klinik Berus behandelt Patientinnen und Patienten mit psycho-somatischen oder somato-psychischen Störungsbildern aus dem gesamten Spektrum der Psychosomatik. Besonders spezialisiert ist die Klinik auf die Therapie bei depressiven Störungen und Angststörungen, psychosomatischen Störungen bei Mobbing, Traumafolgestörungen und Essstörungen. Eine Besonderheit der psychosomatischen Klinik Berus ist dass alle Angebote auch in französischer Sprache vorliegen.
Depressionen und bipolare Störungen
auch Ticstörungen
Borderline-Störungen, selbstunsichere Persönlichkeitsstörungen u. a.
z. B. Arbeitslosigkeit, Trauersituationen, Krisen in der Lebensmitte
wie Tumorerkrankungen, chronische Herzerkrankung, Multiple Sklerose
Seit vielen Jahren erfolgreich behandelt werden im Rahmen der psychosomatischen Reha in der MEDIAN Klinik Berus unter anderem folgende psychosomatische Erkrankungen: Essstörungen, Depressionen, Angststörungen und Zwangserkrankungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Schmerzzustände, Schlafstörungen, psychisch mit verursachte Organbeschwerden (sogenannte funktionelle Beschwerden) wie Reizdarm, funktionelle Herzkreislaufbeschwerden, Schwindel.
Psychische oder psychosomatische Störungen entstehen aber auch im Zusammenhang mit oder in der Folge von schweren oder chronisch verlaufenden Erkrankungen wie beispielsweise Multipler Sklerose, Diabetes mellitus, Krebsleiden, chronischem Gelenkrheuma oder unfallbedingten körperlichen Behinderungen. Aber auch andere Krankheitsbilder werden in unseren psychosomatischen Fachkliniken behandelt: unter anderem z.B. Persönlichkeitsstörungen.
Gemeinsames Erstellen von Therapiezielen zur Veränderung eigener Einstellungen und Verhaltensweisen auf der Grundlage der Verhaltensanalyse, z. B.
Qualität der Betreuung Note 1,9
Unsere Patientinnen und Patienten bewerten unsere ärztliche Betreuung während der psychosomatischen Reha mit der Note 1,9.
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Hohe Weiterempfehlung 86,5 %
unserer Patientinnen und Patienten würden die psychosomatische Reha unserer Klinik weiterempfehlen.
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Therapie auf hohem Niveau 95 Punkte
von 100 Qualitätspunkten unterstreichen die hervorragende therapeutische Versorgung bei „Depressive Störungen“.
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Was Sie erwartet
In einem ganzheitlichen Verständnis von Krankheit und Gesundheit und vor dem Hintergrund psychologischer Lerntheorien und medizinischen Wissens gehen wir davon aus, dass bei der Entstehung und Aufrechterhaltung von Störungen und Krankheiten eine Vielzahl von biologischen, psychischen und sozialen Faktoren wirken und bei der Behandlung berücksichtigt werden müssen. Die Verhaltensmedizin bietet hierzu den Rahmen, sie stellt die Anwendung der Verhaltenstherapie in einem medizinischen Arbeitsfeld dar.
Das Ziel des verhaltensmedizinischen Ansatzes besteht darin, für einzelne Störungen in einem umfassenden Modell die systemischen Interaktionen von biologischen Bedingungen, Verhaltensfaktoren und Umwelteinflüssen zu klären und Veränderungsmöglichkeiten zu entwickeln. Verhaltensmedizin konzentriert sich daher auf das Problemverhalten und die mögliche Veränderung dieses Verhaltens sowie auf den Aufbau individueller Ressourcen. Sie fokussiert auf die Frage, was zur Aufrechterhaltung der Störung/Krankheit beiträgt und wie diese verändert werden kann, berücksichtigt dabei aber auch die Entstehungsbedingungen für die Störung und die vergangenen Erfahrungen eines Patienten (seine „Lerngeschichte“).
Dem ganzheitlichen Verständnis von Psychosomatik und Verhaltensmedizin entspricht der interdisziplinäre Behandlungsansatz der Klinik auf der Basis von Team- bzw. Gruppenarbeit.
Jeder Patient erarbeitet zusammen mit seinem ärztlichen oder psychologischen Bezugstherapeuten einen individuellen Therapie- bzw. Rehabilitationsplan.
Die Behandlung in unserer Klinik im Saarland findet in Form von Einzel- und Gruppentherapie statt.
Begleitend kann cotherapeutische Unterstützung durch speziell geschultes Krankenpflegepersonal in Anspruch genommen werden
Wir bieten individuell angepasste Therapieformen, die auf die unterschiedlichen Lebenssituationen unserer Patientinnen und Patienten abgestimmt sind. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine ganzheitliche Begleitung, die sowohl psychische als auch soziale Aspekte berücksichtigt.
Anamnese/Vorbefunde
z.B. körperliche Untersuchung, psychologische Tests, Verhaltensbeobachtung
Nachdem mit den Patienten der psychosomatischen Reha die individuelle Verhaltensanalyse erstellt worden ist, werden gemeinsam Therapieziele erarbeitet, wobei über die Änderung problematischer Einstellungs- und Verhaltensmuster ein Abbau von Symptomatik und Leidensdruck sowie ein Aufbau persönlicher Ressourcen intendiert wird. Unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ werden unter Selbst- und Fremdbeobachtung alternative und angemessene Selbsthilfestrategien ausprobiert und eingeübt. Dies bezieht sich sowohl auf die Änderung von Einstellungen als auch auf die Modifikation von beobachtbaren Verhaltensweisen. Da die meisten Störungen im sozialen Kontext auftreten bzw. mit gravierenden Mängeln im Interaktions- und Kommunikationsverhalten einhergehen, sind neben Einzeltherapie vor allem Gruppen der geeignete Rahmen zur Beobachtung und Veränderung von Verhaltensweisen.
Die MEDIAN Klinik Berus bietet im Bereich Psychosomatik ein breit gefächertes Angebot an Gruppentherapie mit unterschiedlichen Anforderungen an die soziale Kompetenz der Teilnehmer, wobei in der Regel auch zunächst sehr zurückgezogene oder unsichere Patienten profitieren können. Das Erlernen alternativer Selbsthilfestrategien findet ganz gezielt auch bei therapeutischen Übungen außerhalb der Therapiesitzungen und im Alltag statt. Insgesamt stellt sich der therapeutische Prozess in der MEDIAN Klinik Berus somit als ein zielgerichteter, gestufter Problemlösungsprozess dar, dessen transparente Struktur den Patienten einen Transfer auf andere Problemstellungen ermöglicht.
Was wir nicht behandeln
MEDIAN Klinik Berus – Rehabilitation
Orannastr. 55
66802 Überherrn-Berus