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Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen mit sozialer Unsicherheit

Ziel ist die Entwicklung eines positiven Selbstwerterlebens

Sozial unsichere Kinder und Jugendliche fallen im Alltag nicht zwangsläufig als behandlungsbedürftig auf, da sie dem ersten Eindruck nach oft pflegeleicht zu sein scheinen. Vielmehr zeigen sie in der Interaktion mit anderen eine übermäßige Schüchternheit, Ängstlichkeit, Unsicherheit sowie Vermeidungsverhalten. Manche Kinder verweigern Sozialkontakt aktiv. Andere wünschen Kontakt zu Gleichaltrigen, können sich jedoch nur schwer oder gar nicht von ihren Eltern und ihrem häuslichen Umfeld trennen.

Es fällt häufig eine Unsicherheit in der verbalen Ausdrucksweise auf. Diese Kinder und Jugendliche antworten nicht auf Fragen oder nur einsilbig, sprechen zu leise oder undeutlich; andere reden zwar viel, jedoch findet kein kommunikativer Austausch statt.

Viele dieser Kinder und Jugendlichen sind nicht zu längerem Blickkontakt fähig. Bei manchen ist auf dem Gesicht keine Gefühlsregung erkennbar.

Schüchterne Kinder und Jugendliche leiden dabei unter ihren Problematik ebenso wie Kinder, die ständig anecken, immer wieder in eine Sündenbockrolle geraten, sich bedroht fühlen und deshalb schnell zum Angriff übergehen.

Die gruppentherapeutischen Bemühungen in unserer Klinik richten sich auf die Schaffung des Zugangs zu den eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zur Entwicklung eines positiven Selbstwerterlebens. Dazu gehört auch die Nutzung der Ressourcen des den Betroffenen umgebenden Familiensystems.

  • Entwicklung der Fähigkeit zur Selbstwertschätzung und der Wertschätzung anderer
  • Entwicklung des Erlebens einer positiven Selbstwirksamkeit im sozialen Kontakt
  • Entwicklung der Fähigkeit, eigener Bedürfnisse im sozialen Kontakt angemessen vertreten zu können.
  • Entwicklung einer verlässlichen und realitätsnahen Wahrnehmung der Intentionen und Bedürfnisse anderer Menschen im sozialen Kontakt
  • Entwicklung einer positiven Konfliktlösekompetenz