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Unsere orthopädisch-verhaltensmedizinische Abteilung – VMO

Besonders Patienten mit chronischen Schmerzen profitieren vom ganzheitlichen Therapiekonzept

Patienten in der orthopädischen Rehabilitation weisen zu etwa 30–40 % psychische Begleiterkrankungen auf. In verschiedenen Studien stellte sich heraus, dass Patienten mit komorbiden psychischen und orthopädischen Erkrankungen von herkömmlichen orthopädischen Behandlungsangeboten häufig nur wenig oder nur kurzzeitig profitieren. Es wurden deshalb Behandlungsansätze entwickelt, die den Einfluss psychosozialer Faktoren auf den Krankheitsverlauf und die Krankheitsverarbeitung benennen und einbeziehen. Diese multimodalen Behandlungsprogramme mit verhaltenstherapeutischer Ausrichtung zeigten sich in den weiteren Studien der klassischen orthopädischen Rehabilitation überlegen.

Schon seit 2001 ist in der Klinik für Orthopädie, Traumatologie und Osteologie der MEDIAN Klinik Bad Gottleuba eine verhaltensmedizinisch-orthopädische Behandlung (VMO) fest etabliert. Wir haben hierfür eine gesonderte Abteilung mit insgesamt 40 Betten. In der verhaltensmedizinisch-orthopädischen Abteilung werden Patienten mit chronischen Schmerzzuständen des Bewegungsapparates umfassend orthopädisch behandelt und erhalten ein verhaltensmedizinisches Angebot zur Modifikation der Schmerz- und Stressbewältigung.

Das Konzept basiert auf den wissenschaftlich überprüften Erkenntnissen der Verhaltensmedizin im Sinne einer multimodalen Therapie, die sowohl somatische als auch verhaltensbezogene Ansätze nach dem Prinzip des Selbstmanagements zusammenführen.

Die Behandlung erfolgt in schmerz- und stressbezogenen Therapiegruppen in einem Zeitrahmen von drei bis vier Wochen. Die Gruppengröße beträgt in der Regel acht bis zehn Patienten. Begleitend wird je nach Therapiemotivation und Veränderungslage psychologische Einzeltherapie angeboten.