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Therapieangebot in der MEDIAN Klinik Schelfstadt

Das Indikationsspektrum der MEDIAN Klinik Schelfstadt umfasst im Rahmen der differenzierten Angebote ambulante, teilstationäre und auch vollstationäre Behandlungsmöglichkeiten für sowohl psychosomatische und psychiatrische als auch Suchterkrankungen. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt dabei auf der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation.

  • Adaptionseinrichtung
  • Beratungsstelle
  • Rehabilitation Psychisch Kranker
  • Tagesklinik

Behandlungsgebiete der MEDIAN Klinik Schelfstadt in Schwerin

Die MEDIAN Klinik Schelfstadt arbeitet im Wesentlichen mit Hilfe des verhaltenstherapeutischen Theoriesystems.

Die MEDIAN Klinik Schelfstadt arbeitet auf der Basis eines verhaltenstherapeutischen und sozialpsychiatrischen Behandlungskonzepts, in das Elemente aus anderen psychotherapeutischen Richtungen integriert sind. Wissenschaftliche Untersuchungen sowie die Ergebnisse der Schweriner Therapievergleichsstudie belegen die sehr gute bis gute Wirksamkeit jeder dieser Psychotherapiemethoden. Eindeutig am besten untersucht und nachgewiesen ist jedoch die Wirksamkeit kognitiv-behavioraler Therapie. Dieser Tatsache werden wir in unserem integrativ verhaltenstherapeutischen Konzept in besonderer und bevorzugter Weise gerecht. Große Aufmerksamkeit verlangt bei einer wesentlichen Zahl der Patienten auch die Integration psychiatrischer Behandlungsmethoden.

Behandlungsansätze

Krankheitsverständnis

Psychische Störungen einschließlich Suchterkrankungen verstehen wir als gelerntes und fehlangepasstes, jedoch immer auch zweckgebundenes Verhalten, das in der Vergangenheit durch prädisponierende und auslösende Bedingungen entstanden ist und in der Gegenwart durch aufrechterhaltende Bedingungen wie zum Beispiel Krankheitsgewinn persistiert. Die Bedingungen können dabei biologischer, psychischer und auch sozialer Art sein, wobei je nach Art der Erkrankung die Anteile unterschiedliches Gewicht haben. Wir vertreten ein bio-psycho-soziales Krankheitsmodell und orientieren uns dabei an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF). So verstehen wir Patienten nicht nur auf der Störungsebene, sondern würdigen sie auch in ihren Anpassungsleistungen und Ressourcen. Das Ziel aller therapeutischen Bemühungen soll nicht nur eine Symptomreduktion darstellen, sondern eine Verbesserung der Teilhabe in der Gesellschaft und im Arbeitsleben sowie eine Erhöhung der relevanten Aktivitäten.

Die Behandlungskonzepte sind deshalb auf die individuellen Besonderheiten der Entstehung und Aufrechterhaltung sowie der gemeinsam definierten Zielstellungen der psychischen Störungen abgestimmt. Auf der theoretischen Ebene erklären im Bereich der Abhängigkeitserkrankungen die sozialkognitive Lerntheorie von MARLAT (1985), die ihre Anwendung im Rückfallpräventionsmodell von PETRY (1993) findet, und das Paradigma der Selbstregulation (SCHNEIDER 1982) Phänomene der Suchtkrankheit wie Toleranzerhöhung, Kontrollverlust und Rückfall. Dadurch können verhaltensdiagnostische Bedingungsanalysen Grundlage sowohl für die Indikationsstellung als auch für Therapieplanungen sein. Nach der Therapieplanung setzen dann die Methoden der individuellen klinischen Verhaltenstherapie an. Therapieziel ist bei substanzbezogenen Störungen die zufriedene Abstinenz.

Auch im Bereich der übrigen psychischen Störungen gehen wir von der Relevanz selbstregulatorischer Prozesse aus, wenn der Patient schädigendes oder störendes Verhalten „verlernen“ und neues und alternatives Verhalten erwerben möchte. Unsere Aufgabe sehen wir darin, dem Patienten Hilfestellungen, Anleitungen und auch Konfrontationen zu geben, um die Anforderungen des täglichen Lebens besser bewältigen zu können. Der Umgang untereinander ist dabei geprägt von Respekt, Toleranz und Verständnis und wird durch ein spezifisches therapeutisches Milieu gepflegt. Der Patient ist somit in der Lage, sich mit Vertrauen auf den therapeutischen Prozess einzulassen und dann auch neue und positive korrigierende Erfahrungen im Kontrast zu seiner bisherigen Lerngeschichte zu machen.

Diese positiven Erfahrungen fördern die Spontaneität, Kreativität und Eigenverantwortung als Voraussetzung, erworbene Therapiefortschritte wie Abstinenz oder verbesserte Problemlöse- oder Interaktionsstrategien auch nach der Behandlung aufrechtzuerhalten. Das trifft auch für die Gruppe unserer psychotischen Patienten zu, denen so trotz eventuell bestehender eingeschränkter Belastbarkeit eine maximale Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gelingt.

Umgang mit Rückfällen

Substanzbezogene Rückfälle mit Alkohol, Medikamenten oder Drogen sowie verhaltensbezogene Rückfälle mit Essen, Glücksspielen, Vermeidungsverhalten oder Selbstschädigung betrachten wir als „Wiederholung“ des Problemverhaltens, das einer Bearbeitung zugänglich ist, vorausgesetzt der Patient ist bereit, sich damit konfrontieren zu lassen, um vertiefte Erkenntnisse abzuleiten und weitere Verhaltensalternativen auszuprobieren. Rückfälle führen deshalb nicht zwangsläufig zur Beendigung der Therapie, sondern stellen als „Vorfall“ die Chance dar, Veränderungskompetenz zu festigen. Das Zusammenleben in der Poliklinik wird durch die Hausordnung geregelt, zu deren Grundsätzen Gewaltfreiheit, Verzicht auf Alkohol und Drogen sowie auf nichtärztlich verordnete Medikamente zählt. Bei Rückfällen im Wiederholungsfall ohne Chance einer angemessenen Bearbeitung und Problemeinsicht sind vorzeitige Entlassungen möglich.

Wen behandeln wir

Indikationsspektrum und Kapazitäten

Das Indikationsspektrum der MEDIAN Poliklinik Schelfstadt umfasst im Rahmen der differenzierten Angebote ambulante, teilstationäre und auch vollstationäre Behandlungsmöglichkeiten für sowohl psychosomatische und psychiatrische als auch Suchterkrankungen. Der Schwerpunkt der Behandlung liegt dabei auf der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation. Vollstationäre medizinische Rehabilitationsbehandlungen von psychosomatischen und substanzbezogenen Störungen außer illegale Drogen werden in der MEDIAN Klinik Schweriner See realisiert.

Im Einzelnen stehen in den Abteilungen der MEDIAN Poliklinik Schelfstadt folgende Kapazitäten zur Verfügung:

  • 25 ambulante Plätze im Psychosozialen Beratungs- und Behandlungszentrum
  • 10 teilstationäre Plätze in der Tagesrehabilitation
  • 12 vollstationäre Plätze in der Adaptionseinrichtung
  • 10 teilstationäre und 10 vollstationäre Plätze in der RPK-Einrichtung

Das Indikationsspektrum der MEDIAN Poliklinik Schelfstadt bezieht sich im Einzelnen nach ICD 10 , Kap. V (F) auf folgende Störungen im Erwachsenenalter:

  • F 0  organische einschließlich symptomatische psychische Störungen
  • F 1  psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
  • F 2  Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
  • F 3  affektive Störungen
  • F 4  neurotische-, Belastungs- und somatoforme Störungen
  • F 5  Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
  • F 6  Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Psychiatrie

Mit der Rehabilitationseinrichtung für Psychisch Kranke RPK bietet die MEDIAN Klinik Schelfstadt (Schwerin) in Kooperation mit der „ANKER Sozialarbeit gGmbH“ Reha-Maßnahmen für psychisch Kranke an, insbesondere für Menschen mit Psychosen, affektiven Störungen oder ...

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Tagesklinik

Suchttherapie in der MEDIAN Tagesklinik Schelfstadt

Unsere Tagesklinik in Schwerin-Schelfstadt nimmt Abhängigkeitskranke (Alkoholsucht, Medikament- oder Drogenabhängigkeit, Glücksspielsucht) als alternative oder ergänzende Behandlungsform zur stationären ...

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Adaption

Unsere Adaptionseinrichtung in Schwerin nimmt Suchtkranke (Alkohol, Medikamente, Drogen, Glücksspiel) nahtlos nach einer stationären Entwöhnungsbehandlung zur Wiedereingliederung auf.

Die Adaption in der Suchthilfe dauert in Schwerin in der Regel drei Monate. Unsere ...

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Beratungsstelle

Ihre Suchtberatung in Schwerin

Wir stehen Ihnen bei feolgenden Themen beratend zur Seite:

  • Drogenberatung
  • Beratung Alkoholsucht
  • Medikamentenabhängigkeit
  • Pathologische Glücksspielsucht
  • Beratung zu psychosomatischen ...

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