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Informationen

Psychosoziales Beratungs- und Behandlungszentrum

Eine Durchführung der ambulanten Rehabilitation kann erst nach Abschluss der vierwöchigen Kontakt- und Beratungsphase (Motivationsphase) erfolgen. Diese während der vierwöchigen Kontakt- und Beratungsphase angebotenen Leistungen sind nicht abrechenbar, sondern gehören gemäß § 5 Abs. 1 der „EVARS“ (Empfehlungsvereinbarung Ambulante Rehabilitation Sucht) zum „Integrierten Programm zur Betreuung Abhängigkeitskranker“. Während der ambulanten Rehabilitation sind leistungsauslösend nur die psychotherapeutisch orientierten Gruppen- und Einzelgespräche mit Patienten bzw. Bezugspersonen.

Tagesrehabilitation

Die Aufnahme in die Tagesrehabilitation der Poliklinik Schelfstadt ist nach abgeschlossener Entgiftungsbehandlung oder mit Hilfe einer Suchtberatungsstelle aus der Häuslichkeit heraus möglich, wenn Abstinenz gehalten werden kann. Dazu ist es notwendig, dass die Motivation geklärt ist, eine entsprechende Indikation vorliegt und die spezifischen tagesklinischen Voraussetzungen gegeben sind, die die Behandlung rechtfertigen und deren Erfolg als möglich erscheinen lassen. Bei schwereren komorbiden Störungen und bei Unklarheiten bzgl. Therapiebedingungen und -voraussetzungen für die Tagesrehabilitation führen wir im Einzelfall mit dem zukünftigen Patienten ein Vorgespräch in der Poliklinik Schelfstadt durch.

Adaptionseinrichtung

Die Aufnahme in die Adaptionseinrichtung der Poliklinik Schelfstadt ist nach abgeschlossener Entwöhnungsbehandlung möglich. Dazu ist es notwendig, dass die Motivation geklärt ist und Kriterien vorliegen, die eine Adaptionsmaßname rechtfertigen und deren Erfolg als möglich erscheinen lassen. Vor Aufnahme in die Adaption erfolgt ein Kontakt- und Informationsaustausch mit den zuständigen Mitarbeitern der Entwöhnungseinrichtung. Von unserer Seite wird erwartet, dass sich die potentiellen Patienten schriftlich mit einem Lebenslauf, einer aktuellen Berufsanamnese sowie einer Darstellung der angestrebten Ziele für die Adaptionsphase bewerben. Der bisherige Therapieverlauf sollte zusammengefasst dargestellt werden. Die erste Kontaktaufnahme erscheint uns nach ca. 6 Wochen vor dem geplanten Ende der Entwöhnungsbehandlung als sinnvoll.

Soziotherapeutische Einrichtung

Das Verfahren für die Aufnahme und die Hilfeplanung ist geregelt. Bereits vor der Aufnahme wird nach der Kontaktaufnahme durch die zuweisende Stelle in der Einrichtung mit dem zukünftigen Bewohner ein Vorgespräch durchgeführt, das der Klärung der Indikation und der Motivationslage dient. Im Rahmen des Vorgespräches werden erste anamnestische Daten erhoben und übergeordnete Betreuungsziele ins Auge gefasst. Hirnorganisch beeinträchtigte Bewerber können ihren Zustand und ihre Situation jedoch oftmals nicht mehr angemessen beurteilen und sind kaum noch in der Lage, weitreichende Entscheidungen zu treffen oder längerfristige Planungen vorzunehmen. Häufig muss dann eine andere Person, meist ein gesetzlicher Betreuer hinzugezogen werden, der im Interesse des Bewerbers entscheidet oder ihn bei der Entscheidung unterstützt.

Der Antrag auf Kostenübernahme beim Sozialhilfeträger (Sozialhilfeantrag auf staat. Eingliederungshilfe gemäß SGB XII in Verbindung mit einer medizinischen Einschätzung) wird in der Regel bereits während der Entgiftung für den Pat. gestellt, um in die Soziotherapeutische Einrichtung der Poliklinik Schelfstadt zu kommen. Die Antragstellung kann jedoch auch über unser Psychosoziales Beratungs- und Behandlungszentrum erfolgen.

Rehabilitation für Psychisch Kranke - RPK

Die Aufnahme in die RPK-Einrichtung der Poliklinik Schelfstadt ist nach abgeschlossener Akutbehandlung einer psychiatrischen oder psychotherapeutischen Klinik oder aus der Häuslichkeit bei entsprechender Rehabilitationsbedürftigkeit und –fähigkeit, Motivation, Compliance und günstiger Prognose für eine längerfristige Rehabilitationsmaßnahme möglich, wenn eine Kostenübernahme durch den zuständigen Leistungsträger vorliegt. Eine Aufnahme ist jederzeit möglich und richtet sich nicht nach Phasen, sondern nach der Auslastung der RPK-Einrichtung.

Die Indikationsstellung und Initiierung für die RPK-Maßnahme sowie auch Teile der Antragstellung auf Kostenübernahme können bereits durch Mitarbeiter der vorbehandelnden Klinik erfolgen oder auch durch Ressourcen der RPK-Einrichtung der Poliklinik Schelfstadt realisiert werden. Idealerweise sollte auch bereits eine erste fähigkeitsbezogene Diagnostik durch die vorbehandelnde Klinik durchgeführt worden sein, die die Rehabilitationsziele impliziert.

Vor Aufnahme in die RPK-Einrichtung ist in jedem Fall ein ambulantes Vorgespräch mit dem zukünftigen Rehabilitanden in der Poliklinik Schelfstadt zur Klärung der Ziele und Voraussetzungen notwendig, um Fehlzuweisungen und damit verbundene unnötige Kosten zu vermeiden. Im Rahmen des Vorgesprächs werden die Vorbefunde gesichtet und auch die Indikation für eine teilstationäre oder eine vollstationäre Rehabilitationsmaßnahme gestellt. Anschließend wird das Antragsverfahren intensiviert und ein möglicher Aufnahmetermin für den Rehabilitanden in die RPK-Einrichtung bestimmt.

Ihr Weg zu MEDIAN

Verschiedene Indikationen

Die MEDIAN Klinik Schelfstadt wird von Rentenversicherungsträgern (Psychosomatik: gemäß § 9 ff.SGB VI; Abhängigkeitserkrankung: gemäß § 15 SGB VI) und von allen Krankenkassen (Psychosomatik: gemäß § 40 SGB V; Abhängigkeitserkrankung: gemäß § ...

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Ihr Aufenthalt

Eine Rehabilitation ist neben der Wiederherstellung oder der Verbesserung des Lebensgefühls stets auch mit Erholung und Entspannung verbunden. Wir wollen es all unseren Patienten ermöglichen, ihre Vitalität und Selbstständigkeit und somit die unbeeinträchtigte Teilhabe am ...

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