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Marktführer MEDIAN übernimmt Klinik Eschenburg in Hessen

Berlin/Eschenburg. Die Klinik Eschenburg im hessischen Lahn-Dill-Kreis wird in die MEDIAN-Gruppe integriert. Ein entsprechender Kaufvertrag wurde am gestrigen Donnerstag von den Eigentümern und der Geschäftsführung von MEDIAN unterzeichnet. Vorbehaltlich des Eintretens der Vollzugsbedingungen wird die Klinik, die Leistungen im Bereich der stationären und ambulanten Suchttherapie anbietet, voraussichtlich im August offiziell den Eigentümer wechseln. Damit setzt MEDIAN als größter privater deutscher Rehaklinik-Betreiber seinen Wachstumskurs in der Region fort. Über den Jahreswechsel hatte das Gesundheitsunternehmen bereits die Kliniken Wied GmbH & Co. KG im 65 Kilometer entfernten Westerwald übernommen. Beide Einrichtungen verfügen über ein ähnliches Leistungsprofil im Kernbereich Sucht und sollen künftig eng zusammenarbeiten. Über den Kaufpreis für die Klinik Eschenburg wurde Stillschweigen vereinbart.

Schritt in eine sichere Zukunft

„Wir stärken mit diesem Schritt die Versorgung bei Abhängigkeitserkrankungen in der Region Nordhessen“, erklärt Dr. André M. Schmidt die Beweggründe für die Übernahme. „Die Klinik Eschenburg ist hervorragend aufgestellt und ergänzt im Zusammenspiel mit der
MEDIAN Klinik Wied perfekt unser Leistungsprofil.“ MEDIAN ist mit dann 30 Fachkliniken und Adaptionshäusern deutschlandweit der Marktführer im Bereich der Rehabilitation von Sucht- und Abhängigkeitserkrankungen. „Für die Klinik Eschenburg ist der Eigentümerwechsel ein wichtiger Schritt in eine wirtschaftlich sichere Zukunft“, so Andreas Behrendt und
Dr. Thomas Klein, geschäftsführende Gesellschafter der Klinik Eschenburg KG. „Kleinere Häuser haben es langfristig schwer, sich am umkämpften Reha-Markt zu halten. Von daher ist die Entscheidung für den Verkauf auch eine Entscheidung für die Sicherheit der Arbeitsplätze und Weiterführung des Standortes in die Zukunft.“ Der Betrieb der Klinik läuft ohne Unterbrechung weiter und auch für die Patienten ändert sich nichts. Darüber wurden die 70 Beschäftigten am Freitag im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung von Geschäftsführer und CEO Dr. André M. Schmidt informiert.

Konzept erweitert Patientenversorgung

„Unser Ziel ist es, in Eschenburg die vorhandenen Strukturen zu stärken“, erklärt MEDIAN Geschäftsführer und Chief Development Officer (CDO) Benedikt Simon. „Wir wissen die hohe Kompetenz und das Know-how der Beschäftigten sehr zu schätzen und wollen gemeinsam mit ihnen ein erweitertes Konzept zur Patientenversorgung umsetzen. Im Vordergrund steht hierbei zum einen die Integration in das MEDICAL BOARD Abhängigkeitserkrankung. Weiterhin sehen wir Synergien mit dem kürzlich erworbenen Standort in Wied.“ Jetzt gelte es, so Simon, bestehende Organisations- und Behandlungsprozesse zu koordinieren und eine weitere fachliche Stärkung durch den Austausch auf ärztlicher und therapeutischer Ebene zu erreichen.  Strategisches Ziel von MEDIAN im Bereich der Abhängigkeitserkrankung ist es, die Kapazitäten in den stark nachgefragten Bereichen Sucht-Reha, Adaption und Soziotherapie in den kommenden Jahren weiter auszubauen, um einer wachsenden Zahl von Betroffenen die Chance auf eine qualitativ hochwertige Behandlung geben zu können. „Auch in weiteren Indikationen möchten wir in den kommenden Jahren weiter wachsen“, sagte der für M&A zuständige CDO Benedikt Simon, „hier können wir aktuellen Gesellschaftern nur empfehlen, rechtzeitig auf uns zuzukommen und aus einer Position der Stärke zu verkaufen.“ 

Über die Klinik Eschenburg

Die Klinik Eschenburg KG ist eine Fachklinik, Ambulanz und Adaptionseinrichtung für die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen. Sie verfügt über 87 Therapieplätze für den stationären Aufenthalt. Ein langjährig aufeinander abgestimmtes Behandlungsteam bietet den Patientinnen und Patienten eine suchtmittelfreie Umgebung, in der die oft langjährig bestehende Abhängigkeit in acht bis 16 Wochen überwunden werden kann. Im Anschluss an die fachklinische Behandlung kann eine Adaptionsbehandlung den Einstieg in das Erwerbsleben wesentlich fördern und die Fähigkeiten zur Bewältigung des Alltags stärken. Dazu werden in der Klinik Eschenburg derzeit zwölf Therapieplätze bereitgehalten. An den drei Standorten Dillenburg, Wetzlar und Gießen können Patientinnen und Patienten darüber hinaus ambulant behandelt werden. Abhängigkeitserkrankte, die noch nicht in der Lage sind, allein zu leben, können in einer intensiv betreuten Wohngemeinschaft der Klinik Eschenburg die Fähigkeiten für ein eigenständiges Leben trainieren.

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