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MEDIAN testet als erstes Reha-Unternehmen alle Patienten bei der Aufnahme

Um Patienten und Beschäftigte vor einer Covid-19-Infektion zu schützen, geht MEDIAN, der größte private Anbieter von medizinischen Rehabilitationsleistungen in Deutschland, einen in der Branche bislang einmaligen Weg: Alle Patienten, die neu in eine Einrichtung kommen, werden ab sofort bei ihrer Aufnahme auf die Infektion getestet. „Wir wollen, dass unsere Patienten bei uns sicher sind. Das gilt vor allem für die vielen Risikopatienten, die wir haben“, erklärt dazu Dr. Florian Frensch, Geschäftsführer (COO) von MEDIAN. „Gerade weil die Dunkelziffer von Menschen mit Covid-19 so hoch ist, wollen wir uns als Klinikunternehmen der Verantwortung für die Menschen stellen. Der verpflichtende Test ist darüber hinaus ein wichtiger Baustein, um Rehabilitation in dieser schwierigen Zeit sicher betreiben zu können.”

Bis zu 24 Stunden für eine sichere Reha

Unabhängig von Symptomen werden alle neu eintreffenden Patienten in den Einrichtungen von MEDIAN ab sofort einem PCR-Schnelltest (Polymerase-Ketten-Reaktion) nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) unterzogen. Ausnahmen gibt es nur für Patienten, die aus dem Krankenhaus einen aktuell negativen Befund vorweisen können, der weniger als 48 Stunden alt ist. Dabei wird auf eine strikte Trennung zu bereits aufgenommenen Patienten geachtet. Nach dem Abstrich in separaten Räumen werden die neuen Patienten zunächst bis zum Vorliegen des Testergebnisses isoliert in Einzelzimmern untergebracht und dort auch pflegerisch und ärztlich unter Beachtung der üblichen hohen Hygienestandards versorgt. Neuzugänge mit Erkältungssymptomen oder mit Kontakt zu Verdachtsfällen werden gesondert ärztlich untersucht. Die Bewirtung erfolgt in der Wartezeit entweder in einem separaten Speisesaal unter Wahrung der üblichen Verhaltensregeln oder direkt auf dem jeweiligen Zimmer. Masken sind überall Pflicht. Erst wenn am nächsten Tag die negativen Ergebnisse des Tests vorliegen, öffnen sich die Türen der Klinik. Im Verdachtsfall werden übrigens auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgehend getestet.

Investition in die Versorgungsqualität

„Diese Test sind zwar aufwendig und teuer, aber wir können uns und unseren Patienten damit vieles erleichtern“, erläutert Dr. Benedikt Simon, CDO von MEDIAN, die Motivation des Unternehmens. „Letztendlich können wir unter diesen sicheren Bedingungen viel professioneller arbeiten und bessere Ergebnisse bei der Rehabilitation erzielen.” Einziger Wermutstropfen: Durchführung und Materialien für die Tests werden von den Kostenträgern bisher nicht erstattet. „Es gibt im ambulanten Bereich in einigen Bundesländern richtungsweisende Unterstützungen, die wir für die Reha ebenfalls begrüßen würden“, erklärt Dr. Benedikt Simon. „Wir sind an vielen Stellen in Vorleistung gegangen, um eine sichere Versorgung zu gewährleisten, indem wir im Zuge der Pandemie in umfassende Hygienekonzepte investiert haben. Dazu gehört nicht nur ein siebenstelliger Betrag pro Monat für Masken, Kittel, Desinfektionsmittel und Hygienematerialien für Patienten und Mitarbeiter, sondern auch ein großer Teil finanziell relevanter organisatorischer Maßnahmen. Wir verkleinern Therapiegruppen, schaffen Bereiche für Quarantäne, modellieren aufwändige Aufnahme- und Klinikprozesse.” All diese Initiativen seien, so der Geschäftsführer, Vorleistungen von MEDIAN für eine starke, geöffnete Reha gewesen, die einerseits die Krankenhäuser damit in der Krise habe schnell entlasten können, andererseits aber auch für reguläre Reha-Patienten ein entsprechendes Behandlungsangebot zur Bewältigung ihrer Erkrankungen habe vorhalten können. „Wir konnten unter dem Druck der Ereignisse nicht auf Entscheidungen warten, gehen aber davon aus, dass diese Vorleistungen und die Mehrkosten in der Behandlung letztendlich auch von unseren Kostenträgern vergütet und in die Refinanzierungsmodelle für dieses Jahr einfließen werden“, sagt CEO Dr. André M. Schmidt. Auch bei den jetzt anlaufenden Covid-19-Tests sehe sich das Unternehmen als Vorreiter, gehe aber davon aus, dass die Tests gemäß der aktuellen Diskussionslage richtigerweise final von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt würden.

Besucher-Stopp bleibt bestehen

Die zwischenzeitlich bundesweit bis zum 5. Juni gelockerten Besucherregelungen in Krankenhäusern, Reha- und Pflegereinrichtungen will MEDIAN im Rahmen seines Hygienekonzepts nicht umsetzen. „Um unser Hygienekonzept nicht ad absurdum zu führen, müssten wir alle Besucher den gleichen strengen Zugangsregeln unterziehen. Das ist weder organisatorisch noch finanziell sinnvoll“, erklärt Dr. André M. Schmidt die Gründe für den weiteren Besucher-Stopp. „Selbst unter den üblichen Hygienestandards gefährden Besucher alle Patienten und Beschäftigten. Wir bitten daher um Verständnis bei den Angehörigen, dass wir – auch im Sinne ihrer Verwandten – diese Freizügigkeit aus Sicherheitsgründen nicht mittragen können.“

 

Die MEDIAN Kliniken beteiligen sich mit einem umfangreichen Konzept an der Bewältigung der Covid-19-Pandemie. Neben einer Beratungshotline für Menschen mit seelischen Problemen durch Corona gehören dazu diverse Post-Corona-Rehabilitationen. Diese wurden von interdisziplinären Medical Boards entwickelt und werden einheitlich in allen MEDIAN Kliniken mit entsprechender Indikation angeboten:

median-kliniken.de/patienten-angehoerige/informationen-zu-corona

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