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Rechtzeitige neurologische Reha ist trotz Pandemie unverzichtbar

Die Covid-19-Pandemie zeigt fatale Nebenwirkungen: Immer häufiger treten Schlaganfall-Patienten derzeit ihre neurologische Rehabilitation bei MEDIAN gar nicht oder erst verspätet an. Ursache dafür ist die unbegründete Angst, sich in einer Klinik mit dem Corona-Virus anzustecken. „Die Schlaganfall-Behandlung kennt keinen Shutdown“, erklärt dazu Prof. Dr. med. Michael Sailer, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologie an der MEDIAN Klinik NRZ Magdeburg und der MEDIAN Klinik Flechtingen. „Wer eine neurologische Rehabilitation nicht oder zu spät wahrnimmt, verspielt erhebliche Chancen auf eine Rückkehr ins normale Leben. Bleibende Lähmungen, Wahrnehmungs- oder Sprechstörungen sind oft die Folge.“ Anlässlich des „Tages gegen den Schlaganfall“ am 10. Mai appelliert der Neurologe dringend an alle Betroffenen, ihre neurologische Reha anzutreten. „Wir haben in allen unseren MEDIAN Kliniken die höchsten Hygiene-Standards und genug Kapazitäten, um eine hochqualitative Behandlung sicherzustellen“, so Prof. Sailer, der gleichzeitig Sprecher des Medical Boards Neurologie von MEDIAN ist. „Auch wenn derzeit einige Intensivbehandlungsplätze für Corona-Notfälle reserviert sind, geht bei uns der Regelbetrieb getrennt davon weiter.“ Jährlich erleiden etwa 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Er ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Bei rechtzeitiger und qualifizierter Behandlung lassen sich die oftmals schweren Folgen eines Schlaganfalls verhindern oder zumindest mindern.

Durch Reha zurück ins Leben

Die neurologische Rehabilitation nach einem Schlaganfall soll Betroffenen wieder die Rückkehr in ihr bisheriges soziales und auch berufliches Umfeld ermöglichen. Dazu stehen bei MEDIAN in 17 Kliniken multiprofessionelle Teams aus spezialisierten Ärzten, Therapeuten und Pflegefachkräften bereit. Durch gezielte Therapie- und Trainingsmaßnahmen sowie unterstützende Medikation sollen körperliche Funktionseinschränkungen wie Lähmungen, Sensibilitätsstörungen, Sprach- und Sprechstörungen, Sehstörungen, Hirnleistungsminderungen, aber auch seelische Beeinträchtigungen verbessert werden. Gleichzeitig geht es darum, die Alltagskompetenz der Betroffenen wie Körperpflege, Anziehen, Kochen etc. wiederherzustellen. Dies kann auch durch das Erlernen des Umganges mit geeigneten Hilfsmitteln erreicht werden. Auch eine soziale und berufliche Rehabilitation kann zur Bewältigung der Folgen eines Schlaganfalls sinnvoll sein. Bei der besonderen Form der Früh-Rehabilitation, die von MEDIAN in spezialisierten Kliniken zum Teil mit Beatmung angeboten wird, steht die intensivmedizinische Behandlung und Mobilisation des Patienten im Vordergrund. Die Frührehabilitation findet möglichst schnell nach der Akutbehandlung statt und wendet sich an Patienten mit schwersten neurologischen Krankheitsbildern. Ziel ist hier insbesondere die Kontaktaufnahme mit der Umwelt sowie die Förderung grundlegend sensorischer und motorischer Funktionen.

Die MEDIAN Kliniken beteiligen sich mit einem umfangreichen Konzept an der Bewältigung der Covid-19-Pandemie. Neben einer Beratungshotline für Menschen mit seelischen Problemen durch Corona gehören dazu diverse Post-Corona-Rehabilitationen. Diese wurden von interdisziplinären Medical Boards entwickelt und werden einheitlich in allen MEDIAN Kliniken mit entsprechender Indikation angeboten:

median-kliniken.de/patienten-angehoerige/informationen-zu-corona​​​​​​​

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