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Depression – Behandlung

Was tun bei Depressionen?

In den MEDIAN Kliniken finden Menschen mit Depressionen eine Behandlung, die sowohl die emotionalen als auch die körperlichen Aspekte bei einer depressiven Störung berücksichtigt.

Patienten lernen durch die behutsame Hilfe erfahrener Experten, ihr Verhalten neu zu organisieren und den Alltag zu bewältigen. In die Entwicklung einer Behandlung der depressiven Symptome ist der Erkrankte aktiv eingebunden. Therapieziele werden gemeinsam und individuell ausgearbeitet.

MEDIAN Klinik Depressive Störungen Behandlung

In Hinsicht auf eine recht hohen Anzahl an Wiedererkrankungen ist zu erkennen, dass bei der Behandlung einer depressiven Episode nicht nur die Akutbehandlung wichtig ist. Zur dauerhaften Verbesserung ist eine Rückfallprophylaxe erforderlich. Bewährt haben sich hier psychotherapeutische Methoden, wie sie in psychosomatischen Kliniken regelhaft vermittelt werden:

  • Erwerb von Stressbewältigungsstrategien
  • Problemlösetraining
  • Entspannungstraining
  • Achtsamkeitstraining
  • das Einüben euthymer (genussorientierter) Verfahren
  • Anleitung zu gesünderem Verhalten (Sport, Ernährungsumstellung)
  • weitere aktivierende Verfahren

Es ist erwiesen, dass hiermit der Gefahr einer erneuten depressiven Erkrankung erfolgreich entgegengewirkt werden kann. In Einzelfällen werden diese psychologischen Methoden auch durch medikamentöse Ansätze der Rückfallprophylaxe ergänzt.

Ist beim Vorliegen einer depressiven Episode nach spätestens 24 Monaten keine Besserung erfolgt, spricht man von einer chronischen Depression. Bei einem hohen Anteil derjenigen Patienten mit einer chronischen Depression liegt zusätzlich eine Persönlichkeitsstörung vor, die dann konsequenterweise ebenfalls im Behandlungsplan berücksichtigt werden muss. In einer psychosomatischen Klinik gibt es sowohl Experten für die Behandlung der depressiven Störung als auch der Persönlichkeitsstörung.

Heilungschancen bei chronischen Depressionen

Die Behandlung einer chronischen Depression ist eine besondere therapeutische Herausforderung. Die gelegentlich anzutreffende Meinung auch professioneller Behandler, es handele sich um „hoffnungslose Fälle“, muss jedoch ausdrücklich zurückgewiesen werden.

Mithilfe eines integrativen Therapieprogrammes, wie es meist nur unter stationären Bedingungen anzutreffen ist, kann durchaus eine positive Prognose für Patienten mit einer depressiven Störung erstellt werden. Allerdings sollte man sich auf eine längere Behandlungsdauer einstellen, da der Aufbau und die Entwicklung der Bereitschaft eigene Verhaltensweisen zu verändern und die Vermittlung der Hoffnung, dass dies auch möglich ist, gerade am Beginn der Behandlung viel Zeit erfordern. Behandlungsziel bei chronisch depressiven Menschen ist meist die Verbesserung der Fähigkeiten, Probleme aktiv zu lösen und die eigenen Angelegenheiten wieder selbst in der Hand zu nehmen.

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