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Somatoforme Störungen - Ursachen

Welche Ursachen haben Somatoforme Störungen?

Auch der gesunde Körper eines Menschen reagiert auf intensive Gefühle oder Gefühlsveränderungen:

  • Freude zum Beispiel lässt das Herz schneller schlagen, der Körper fühlt sich entspannter, leichter und vielleicht sogar beschwingt an, die Atmung kann freier und tiefer sein. Das körperliche Reaktionsmuster bei Freude ist bei jedem Menschen individuell, wird meist aber als angenehm erlebt.
  • Gefühle wie Enttäuschung, Trauer, Ärger, Angst, Ekel oder Scham gehen auch mit individuell besonderen Körperreaktionen einher, die von der Intensität sehr störend, leidvoll oder ängstigend erlebt werden können.

Wenn Gefühle plötzlich sehr stark sind und bewusst erlebt werden, sind die dazugehörigen Körperreaktionen verständlich, eventuell aber nicht gut regulierbar und stark in der Lebensqualität einschränkend. Es ist auch möglich, dass Gefühle sich über einen längeren Zeitraum „anstauen“, jedoch im einzelnen Moment nicht so stark sind, dass sie bewusst erlebt werden. Dies passiert vielleicht, weil unsere Aufmerksamkeit durch Aktivitäten („Weiterfunktionieren“) voll in Beschlag genommen wurde. Dabei reagiert der Körper mit zunehmender Anspannung, man wird immer „reizbarer“. Manchmal fängt der Körper dann in einer Situation an „leidvoll symptomatisch“ zu reagieren, die nicht als intensiv erlebt wurde, aber den „Eimer zum Überlaufen“ gebracht hat. Dazu reicht bisweilen auch ein „kleiner Tropfen“.

Welche Gefühle in einer Situation auftreten, hängt immer auch von den persönlichen Gedanken, von ausgelösten Erinnerungen oder Ansprüchen, Bewertungen und Einstellungen ab, die durch Lebenserfahrungen geprägt und erworben wurden. Und ab wann Körpersymptome leidvoll einschränkend erlebt werden, dann Symptome genannt werden, ist auch hoch individuell von der Lebenssituation abhängig.

Das folgende „Funktionsmodel eines Menschen“ verdeutlicht, wie somatoforme Störungen entstehen können:

Psychosomatik Reha Funktionsmodell des Selbst

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