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Reha nach Lebertransplantation

Jährlich werden in Deutschland circa 870 Lebertransplantationen durchgeführt. Jährlich kommen etwa 1.100 neue Patienten hinzu, welche eine Spenderleber benötigen.

Welche Aufgaben hat die Leber?

Mit einem stolzen Gewicht von 1,5 Kilogramm ist die Leber das schwerste und gleichzeitig größte innere Organ in einem Menschen. Dementsprechend besitzt sie mehrere sehr wichtige Funktionen. Die bedeutendsten sind:

  • Abbau und Entgiftung (z. B. Alkohol oder Medikamente)
  • Produktion von Gallenflüssigkeit
  • Bildung von Eiweißen im Blut
  • Speicherung von Vitaminen und Spurelementen

Welche Ursachen hat eine Leber-OP?

Viele verschiedene Erkrankungen haben zur Folge, dass eine Lebertransplantation unbedingt notwendig ist, um den Betroffenen eine Heilung zu ermöglichen.

Durch folgende Krankheiten kann die Leber in ihrer Funktion gestört und somit geschädigt sein:

  • Hepatitis-Viren
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Lebertumore
  • Alkohol
  • Vergiftungen

Im weiteren Verlauf dieser Erkrankungen wird das Funktionsgewebe der Leber zerstört, was in einer Leberzirrhose endet.

Welche Symptome treten bei einer fortschreitenden Zerstörung der Leber auf?

Anzeichen einer fortschreitenden Zerstörung der Leber sind vor allem:

  • Anhaltende Erschöpfung und Müdigkeit
  • Veränderungen der Haut
  • Wassereinlagerungen in der Bauchhöhle (Aszites)
  • Leistungsstörungen des Gehirns
  • Krampfadern der Speiseröhre

Welche Komplikationen können nach einer Lebertransplantation auftreten?

Eine mögliche Komplikation nach einer Leber-OP ist das Abstoßen der neuen Leber durch den Empfänger. Das kann dazu führen, dass die Leber in ihren Funktionen eingeschränkt ist oder ein Organversagen entsteht. Im äußersten Fall kann dies den Verlust des Spenderorgans bedeuten. Dies tritt jedoch nur bei 8 Prozent der Transplantationen auf.

Daneben gibt es weitere Komplikationen, die im Zuge einer Lebertransplantation auftreten können, so etwa eine Thrombose der Leberarterie oder der Pfortader. Auch Komplikationen des Gallengangs, Nachblutungen oder Infektionen sind möglich.

Existieren Nachsorgemöglichkeiten? Wenn ja, welche?

Damit der Körper das neue Organ nicht abstößt, ist es sehr wichtig, regelmäßig Medikamente einzunehmen, die das Immunsystem blockieren. Eine stationäre Rehabilitation hilft den Betroffenen zudem, gestärkt in den Lebensalltag zurückzukehren.

Zur Anschlussheilbehandlung (AHB) überweisen viele deutsche Universitätskliniken (vorzugsweise Jena, Leipzig, Magdeburg und Berlin) ihre Patienten in die Adelsbergklinik nach Bad Berka. Das MEDIAN Reha-Zentrum Bad Berka Adelsberg-Klinik ist eine der wenigen Kliniken, die auf die Behandlung dieser besonderen Patienten spezialisiert ist.

Bei einem hochprofessionellen Team (u. a. einer Fachärztin für Gastroenterologie, Hepatologie, Ernährungsmedizin und Diabetologie, einer Internistin und Transfusionsmedizinerin sowie einem Chirurgen) sind die Patienten in guten Händen. Die Experten wissen, wie mit den Problemen nach einer kurz zurückliegenden Lebertransplantation umzugehen ist.

Wie gestaltet sich die Reha nach einer Lebertransplantation bei MEDIAN?

Die AHB erfolgt hier in enger Abstimmung mit den jeweiligen Transplantationszentren und Leberambulanzen. In der Adelsbergklinik trifft der lebertransplantierte Patient auf seinesgleichen. Im Gesprächskreis aus Betroffenen und unter fachärztlicher und psychologischer Leitung lässt sich Hoffnung schöpfen und ein praktischer Weg für ein normales Leben nach der Transplantation finden.

Welche Behandlungen werden bei einer Reha nach Leber-OP durchgeführt?

Unser Behandlungskonzept beginnt bei der Aufnahmeplanung des Patienten: die Zimmer werden in Nähe des Therapiezentrums organisiert. Auch außerhalb der Corona Pandemie werden alle Lebertransplantierten mit MNS (Mund-Nase-Schutz) versorgt, der bei Aufnahme überreicht wird und beliebig nachgefordert werden kann. Darüber hinaus wird ein „keimfreies Essen“ vorgehalten und der Patient für Ernährung beraten. Im Zimmer des Patienten wird ein Kasten natriumarmes Wasser vorgehalten. Täglich werden Bauchumfang, Gewicht und die Vitalparameter wie Blutdruck, Herzfrequenz und Temperatur kontrolliert. Zum Ausschluss eines hepatogenen Diabetes wird am Folgetag der Aufnahme ein Blutzucker-Tagesprofil sowie die laborchemische Kontrolle eines HbA1c-Wertes durchgeführt. Hieraus wird die Behandlungspflichtigkeit des Blutzuckers abgeleitet.

Zeitnah nach der Aufnahme erfolgt eine Sonographie des Abdomens inklusive Darstellung bzw. Flussmessungen der Lebergefäße (a. hepatica, V.portae, lebervenen, V.lienalis). Zweimal wöchentlich erfolgen laborchemische Kontrollen der Leberwerte, einschließlich der Gerinnung und des Bilirubins, Nierenwerte, Elektrolyte sowie Spiegelbestimmungen der Immunsuppressiven Medikamente. Alle zwei Wochen werden laborchemische Kontrollen von Gesamt-Eiweiß, Albumin, LDH und GLDH durchgeführt.

Es besteht ein regelmäßiger Austausch mit dem jeweiligen LTX – Zentrum (Lebertransplantationszentrum). Hierzu werden Adressen und Telefonnummern in der Patientenakte gut sichtbar vermerkt.

Unser körperliches Übungsprogramm findet als Einzeltherapie statt mit dem Ziel eines langfristigen Muskelaufbaus und einer zunehmenden Leistungssteigerung. Die körperliche Belastung wird dabei leicht bis mittel und nie bis zur Erschöpfung mit allmählicher Steigerung durchgeführt (Gymnastik, Spazierengehen, Radfahren, Schwimmen, Tanzen). Im Rahmen der wöchentlichen ärztlichen Visite werden Verlauf, Befinden und Behandlungsziele mit dem Patienten besprochen. Beim Abschlussgespräch vor Entlassung werden Empfehlungen für die Nachsorge kommuniziert.

Einzelgespräche mit Psychologen und Sozialarbeiterin runden unser Programm ab und sichern abschließend den Wiedereinstieg des Lebertransplantierten in den Alltag.

Wie lange dauert die Reha nach einer Lebertransplantation im Durchschnitt?

Eine Rehabilitation nach einer Lebertransplantation nimmt in den Rehakliniken von MEDIAN in etwa drei bis fünf Wochen in Anspruch.

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