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Das Burnout-Syndrom und die Arbeit – Ursachen und Behandlung

Was früher als Managerkrankheit eher belächelt wurde, ist heute in aller Munde – das Burnout-Syndrom. Für den Betroffenen ist das „Ausgebranntsein“ ein höchst belastender Zustand mit oft verhängnisvollen Konsequenzen. Oft sind es Betroffene aus den sogenannten helfenden und sozialen Berufen wie Krankenschwestern und Ärzte, Lehrer und Erzieher.

Menschen, die das Burnout-Syndrom trifft, sind „heiß gelaufen“. Ihr „inneres Feuer“ jedoch ist erloschen aufgrund mangelnder „Brennstoffzufuhr“ (Erfolgserlebnisse, positive Reaktionen etc.).

Im Alltagssprachgebrauch beschreibt der Begriff Burnout, dass sich jemand für seine Aufgaben verausgabt hat und irgendwann dann die Antriebskraft verloren ging, um seiner Arbeit weiter nachgehen zu können.

Ursachen des Burnout-Syndroms

Die Liste der Bedingungen bzw. Ursachen, die bei ungünstiger Kombination zum Burnout führen können, ist lang: Hohe Arbeitsbelastung; schlechte Arbeitsbedingungen; wachsende Verantwortung; Nacht-und Schichtarbeit; unzulängliche Ausstattung des Arbeitsplatzes; schlechte Kommunikation unter allen Beteiligten; mangelnde Unterstützung durch den Vorgesetzten; wachsende Komplexität und Unüberschaubarkeit der Arbeitsabläufe und -zusammenhänge; unzureichender Einfluss auf die Arbeitsorganisation; Hierarchieprobleme Verwaltungszwänge; Verordnungsflut (gestern neu, heute zurückgenommen, morgen modifiziert usw.); Termin- und Zeitnot; ein unpersönliches, bedrückendes oder intrigenbelastetes Arbeitsklima; ständige organisatorische Umstellungen, ohne die Betroffenen in Planung und Entscheidung einzubeziehen, bei Misserfolgen aber verantwortlich zu machen; zunehmende, immer neue und vor allem rasch wechselnde Anforderungen; die wachsende Angst vor Arbeitsplatzverlust; die Schwierigkeit, Beruf und Familie zu verbinden; z. B. bei der Pflege von Elternteilen.

Zusätzliche Ursachen bzw. persönliche Risikofaktoren sind u. a. ein hohes Einfühlungsvermögen, ein Überengagement für berufliche oder private Angelegenheiten, ein hoher Perfektionsanspruch, die Eigenschaft, nicht „Nein“ sagen zu können.

Auch wenn ein Burnout-Syndrom immer ein individuelles Gesicht hat, am Ende steht eine schwere Störung des Privat-oder Arbeitslebens. Diese „Gesundheitsstörung“ wird dann zumeist als „Depression“ oder „Erschöpfungssyndrom“ diagnostiziert, denn die Übergänge zwischen Stress, Burnout-Syndrom und Depression sind fließend.

Behandlung und Prophylaxe Burnout-Syndrom

Im fortgeschrittenen Zustand des Burnout-Syndroms ist eine gezielte medizinisch-therapeutische Behandlung unerlässlich. Empfehlenswert für den Beginn der Behandlung nach einem solchen Akutereignis und besser schon in einem „leichteren“ Stadium des Burnout-Syndroms ist der Aufenthalt in einer spezialisierten Reha-Klinik.

Der Begriff „Work-Life-Balance“ bringt es auf den Punkt. Er meint die Ausgewogenheit von Arbeit (Work) und Familie/Freizeit (Life) als Zielfokus.

Man sollte achtsam mit sich selbst umgehen und auf Warnsignale des Körpers sofort reagieren, statt sie mit Tabletten oder Drogen zu betäuben. Erholsamer Schlaf, gesunde Ernährung, ausreichende Bewegung, öfter mal „alle fünfe gerade sein lassen“, das Handy mal ausschalten – das alles sollte man sich gönnen und es genießen.

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